Oytens Oberliga-Damen gegen Klassenprimus SFN Vechta chancenlos beim 21:35 / A-Jugendliche Schnaars zeigt Mumm

„Sind an unseren Ansprüchen zerbrochen“

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Erzielte gestern gegen den Favoriten aus Vechta das erste Tor für die Drittliga-Reserve des TV Oyten: Laura Volkmann. ·

Oyten - Von Frank von StadenEine Halbzeit lang wurden Oytens Oberliga-Damen gestern Nachmittag vom Klassenprimus SFN Vechta regelrecht vorgeführt, bekamen kein Bein an die Erde und drohten in dieser völlig zu versinken. Am Ende aber schraubten die Gäste im zweiten Abschnitt ein, zwei Gänge zurück und nahmen so „nur“ einen 35:21 (19:5)-Erfolg mit auf die Heimreise.

TVO-Coach Sebastian Kohls, der im ersten Abschnitt noch wild gestikulierte, im zweiten Durchgang dann aber völlig ruhig auf der Bank saß, konstatierte da nach Spielschluss nüchtern: „Wir hatten uns vor der Partie deutlich mehr vorgenommen – vielleicht zu viel vorgenommen. In der ersten Halbzeit sind wir nie ins Spiel gekommen, haben haarsträubende Fehler begangen und sind letztlich an unseren Ansprüchen zerbrochen. Doch ist das nicht ganz so schlimm, denn Vechta ist in dieser Klasse das Maß der Dinge, wird wahrscheinlich so durchmarschieren und kein Spiel verlieren. Gut ist zumindest, dass wir in der zweiten Halbzeit noch den Kopf hochbekommen haben.“

Diesen zweiten Abschnitt konnten die Hausherrinnen dann ausgeglichen gestalten. Was aber auch dem Umstand geschuldet war, dass der haushohe Favorit nach einer völlig überlegen geführten ersten Hälfte im Gefühl des sicheren Sieges desöfteren das Tempo und die Aggressivität in Angriff und vor allem in der Deckung herausnahm. So konnte sich vor allem die A-Jugendliche Nina Schnaars in den Vordergrund drängen, die als eine der wenigen Oytenerinnen ihr Herz in beide Hände nahm und bewies, dass sie schon jetzt Oberliga-Niveau abrufen kann. In der 40. Minute zirkelte sie einen Siebenmeter zum 11:23 in die Maschen. Nach zehn Minuten hatten die Gastgeberinnen damit schon mehr Treffer erzielt, als in der gesamte erste Halbzeit. In der agierte der TVO wie das Kaninchen vor der Schlange, produzierte einfachste Fehler und schaffte es zu keinem Zeitpunkt, Tempo ins Spiel zu bekommen. Ganz anders die Gäste, die über 30 Minuten alles abriefen, was zu einem Sieg benötigt wird. „Vechta hat unsere zahlreichen Fehler natürlich gnadenlos ausgenutzt. Es muss in den nächsten Wochen und Monaten unser Ziel sein, diese Formschwankungen in unserem Spiel auszumerzen. Unsere Spielweise gleicht doch noch zu sehr einer Achterbahnfahrt“, so Kohls.

Tore TV Oyten II: Tauke (1), Lange (3), Stoffel (3), Müller (2), Lotta Balters (6), Volkmann (1), Schnaars (5/3).

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