WM: Siegerpaar des Vorjahres auch bei sechsjährigen Dressurpferden das Maß

Mach‘s noch einmal, Sezuan

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Dorothee Schneider hatte gestern fürwahr allen Grund zur Freude auf dem schwarzbraunen dänischen Hengst Sezuan.

Verden - Das Siegerpaar des Vorjahres bei der WM der fünfjährigen Dressurpferde ist auch ein Jahr später bei der WM der Sechsjährigen das Maß aller Dinge. Der schwarzbraune dänische Hengst Sezuan von Schack/Don Schufro im Besitz des Gestüts Peterhof und geritten von Dorothee Schneider (Framersheim) gewann die Qualifikationsprüfung mit der Wertnote 9,52 und ließ seine 35 Konkurrenten deutlich hinter sich.

Ansonsten war es ein Wettbewerb der deutschen Teilnehmer, denn sie belegten die Plätze zwei bis fünf sowie elf und zwölf. Damit stehen sechs deutsche Reiterinnen und Reiter am Sonntag im Finale.

Sezuan ist nicht nur ein gefragter Deckhengst, sondern auch ein Dressurtalent, das sich gegenüber dem Vorjahr noch weiter verbessert hat. Der Hengst ist noch männlicher geworden und hat mit Dorothee Schneider eine Reiterin, die ihre Sache mit viel Gefühl und Konzentration super erledigt. In dieser Form wird der Hengst im morgigen Finale nur schwer zu schlagen ein. Platz zwei belegte Julia von Platen auf der Hannoveraner Stute Danza von Dimaggio/Rubin-Royal (8,98). Die Stute bestach durch tolle Wechsel und unübersehbare Rittigkeit. Auf Rang drei gab es ein Wiedersehen mit dem im Jahr 2014 viertplatzierten Hengst DSP Belantis und Beatrice Buchwald (Rheinberg). Der im Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt-Dosse gezogene Schimmelhengst, dessen Bewegungspotential bereits im vergangenen Jahr begeisterte, erhielt die Gesamtnote 8,90. „Er ist noch ausbalancierter geworden, aber am meisten mag ich seine Einstellung,“ schwärmt Beatrice Buchwald. „Er ist einfach an, sobald es ins Viereck geht. Manchmal noch ein wenig übereifrig, aber er will immer arbeiten.“ Die Note 8,90 und Platz drei waren völlig in Ordnung. Auf den weiteren Rängen folgten zwei Rheinländer Pferde. Zum einen Dorothee Schneider mit Stanford (8,62) und dann Carola Koppelmann mit der Stute Lady Loxley M (8,58). Außerdem stehen für Deutschland im morgigen Finale Ines Knoll auf FBW Fairplay (8,32) und Marcus Hermes auf Sweetheart FG (8,28).

Keine Rolle spielte gestern der vom Stedeberger Heinrich Behrmann gezüchtete Hannoveraner Hengst Al Capone Ene-HN, der mit Gildas Flament für Frankreich am Start war. Das Duo musste sich mit der Note 7,16 begnügen. Eine gute Vorstellung lieferte der erste Marokkaner auf dieser WM ab. Naoufal Hassani belegte auf dem talentierten Oldenburger Hengst Quazotti (7,42) immerhin Rang 26 unter den 36 Teilnehmern.

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