Armsener holt Silber im Aquathlon

Siedlitzki zum zweiten Mal auf dem WM-Podium

Auch wenn Christian Siedlitzki bei der WM in Kanada einige Körner gelassen hatte – genügend Kraft, um die Fahne zu heben, hatte der Österreicher noch.

Armsen - Was für eine Energieleistung von Christian Siedlitzki! Nachdem der gebürtige Österreicher bei den Multievent-Weltmeisterschaften im kanadischen Penticton bereits im Sprintduathlon in seiner Altersklasse (M50-54) die Silbermedaille geholt hatte, gelang dem Armsener auch im Aquathlon (1000 Meter Schwimmen, 5 Kilometer Laufen) der angestrebte Sprung aufs Podium.

Dank der besten Laufzeit sicherte sich Siedlitzki nach 36:28 Minuten erneut den zweiten Platz und krönte damit seine überragende Vorstellung.

Siedlitzki übertrifft seine eigenen Erwartungen

Kein Wunder, dass Siedlitzki seinen Gefühlen im Anschluss freien Lauf ließ: „Die vergangenen Wochen haben mir physisch und psychisch schon ziemlich zugesetzt. Daher bin ich auch froh, dass es nun vorbei ist und ich gleich mit zwei Medaillen zurück nach Hause fliegen darf. Auch wenn ich mir im Vorfeld schon einiges ausgerechnet hatte, war das schon mehr, als ich erwartet habe. Daher möchte ich mich auch auch noch bei allen bedanken, die mich auf allen möglichen Wegen unterstützt haben. Das hat mir jede Menge zusätzliche Kraft gegeben.“

Auch im Aquathlon wurde erneut in Altersklassenwellen gestartet. Dabei musste sich Siedlitzki dieses Mal mit den zehn Jahre Jüngeren (ab M40) abkämpfen. Eine Seetemperatur von 21 Grad erlaubte das Tragen des Neoprens. Bester seiner Altersklasse nach 1000 m Schwimmen war der Amerikaner Michael Collins in unglaublichen 13:42 Minuten. Aber auch Siedlitzki hatte einen guten Tag erwischt und stieg nach 16:24 Minuten als Vierter aus dem Wasser. Trotz schwerer Beine konnte er bereits nach 500 Metern den ersten Konkurrenten überholen. Angetrieben von den zahlreichen Zuschauern verringerte er in der Folge den Abstand zum vor ihm liegenden Bernd Uebersezig. Bei Kilometer drei gelang Siedlitzki das entscheidende Überholmanöver. Zwar war Michael Collins (34:03) nicht mehr zu stoppen, doch Silber war Siedlitzki sicher. J kc

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