Triathlet trotzt gestern in London großer Konkurrenz

Siedlitzki wird Fünfter bei WM

Armsen - Er wollte insgeheim etwas mehr, doch am Ende war der Armsener Christian Siedlitzki durchaus mit Platz fünf bei der Altersklassen-Weltmeisterschaft der Triathleten in London zufrieden: „Das war der krönende Abschluss einer tollen Saison!“

Typisches Londoner Wetter mit durchgehenden Nieselregen machte es gestern Vormittag für die Athleten im Hyde Park im Stadtteil Peddington nicht leicht. In den verschiedenen Altersklassen waren gut 5000 Starter aus 28 Nationen gemeldet. Siedlitzki, der gebürtige Österreicher, ging in seiner Altersklasse 45-49 an den Start. Nicht weniger als 120 Konkurrenten aus 22 Nationen galt es zu schlagen. „Ein fast aussichtsloses Unterfangen“, so der Wahl-Verdener später.

So waren auch der die ersten drei der EM sowie auch noch der Europameisterschaftsvierte Michael Bock am Start. Zudem Top-Athleten aus den USA und Canada.

Geschwommen wurde im sehr kalten Hydeparksee über 750 Meter. Bei 15 Grad Wassertemperatur war der Neopren ein Segen. Aus zwei Wellen mit jeweils 60 Startern ging Siedlitzki als 15. aus dem Wasser. Damit konnte er sehr zufrieden sein.

Die Radstrecke hatte es dann in sich. Die sieben Kilometer lange Wendepunktstrecke, die dreimal zu fahren war, war gespickt von Kurven. Aufgrund der nassen Fahrbahn kam es zu vielen Stürzen. Siedlitzki: „Man musste wie auf rohe Eier in die Kurven fahren, um nicht abzuschmieren und verlor damit wertvolle Zeit.“ Dennoch konnte der Armsener die fünftbeste Zeit im Wettbewerb erzielen und machte so einige Plätze gut.

Es sollte aber noch besser kommen. Obwohl die Beine durch das ewige Beschleunigen sehr müde waren, legte er zum Schluss noch die drittbeste Laufzeit (17.22 Minuten) über fünf Kilometer hin und kam so in seiner Altersklasse zu einem guten fünften Platz. Sieger wurde der amtierende Europameister Steve Mckeown (GBR) in 1.07.53 Stunden vor Chris Walter (GIB) in 1.08.16 Stunden und Michael Collins aus den USA in 1.08.53 Stunden. Für Christian Siedlitzki blieb die Uhr bei 1.09.34 Stunden stehen. „Ich bin mehr als happy. Bei so einem großen Starterfeld Fünfter zu werden ist einmalig. Damit habe ich die gute Form der letzten Wochen bestätigt.“ · vst

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