47-jähriger Armsener startet am Sonnabend in Alanya beim Sprinttriathlon

Siedlitzki will den EM-Titel

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Startet bei der Sprinttriathlon-EM in Alanya: Christian Siedlitzki.

Armsen - Nach seinem Duathlon-Weltmeistertitel 2011 in der Altersklasse 45 und Platz zwei bei der Europameisterschaft will der in Armsen lebende Österreicher Christian Siedlitzki seine Stärken beim Sprinttriathlon beweisen. Am kommenden Sonnabend startet der 47-Jährige deshalb bei der EM im türkischen Badeort Alanya.

Der Blondschopf rechnet sich dabei durchaus Siegchancen aus. Immerhin blieb er im vergangenen Jahr in seiner Altersklasse in dieser Disziplin ungeschlagen und konnte sogar vier Wettkämpfe als Gesamtsieger beenden.

Siedlitzki, der seit Anfang Oktober auf dieses Event hinarbeitet, hatte für diese EM sein Wintertrainingsprogramm total umgestellt. Neben dem Lauf-, Schwimm- und Radtraining absolvierte er dreimal wöchentlich ein Zirkeltraining in einem Fitnessstudio. Es galt an der Allgemeinausdauer zu feilen, aber auch die nicht so trainierten Muskelpartien zu stärken, um einer Verletzung vorzubeugen. Ganz besonders wichtig war für ihm jedoch das Schultertraining, da er speziell beim Schwimmen in dieser Saison nicht übersäuern möchte und damit noch mehr Leistung beim Radfahren und Laufen abrufen kann.

Ganz besondere Trainingsreize holte er sich bei zwei Trainingslagern in Südafrika und Florida im Januar und April. In Florida konnte er schon seine gute Form mit zwei zweiten Plätzen beweisen. Aber auch beim Weyher Duathlon überzeugte Siedlitzki mit der besten Radzeit im Wettbewerb und dem vierten Gesamtrang.

In Alanya allerdings wird der Österreicher enorm gefordert werden. Es wird um einiges wärmer sein, als hier zu Lande. Bei Temperaturen um die 30 Grad will er in seiner 30-köpfigen Startergruppe (Altersklasse 45-49) aber ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden. Alleine 20 Starter kommen dabei aus dem Gastgeberland sowie aus Großbritannien, wo im September die Triathlon-WM stattfinden soll, für die Siedlitzki bereits nominiert ist.

Heute morgen bestieg der Armsener bereits den Flieger Richtung Türkei, um sich vernünftig akklimatisieren zu können. Siedlitzki: „Ich bin schon sehr fokussiert auf das erste Highlight in dieser Saison. Ich hoffe nur, dass ich gesund bleibe. Ansonsten fühle ich mich schon sehr fit. Speziell beim Radfahren, wo ich einige Änderungen am Rad vorgenommen habe, fühle ich mich sehr gut und fahre im Training schon einen 33iger Schnitt. Ich hoffe nur, dass das Meer nicht über 25 Grad warm wird, da dann der Neopren verboten ist. Dass wäre für mich eher ein Nachteil.“ · vst

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