Armsener Ausdauersportler muss sich bei Sprinttriathlon-EM starker Konkurrenz erwehren

Siedlitzki: „Platz sieben ist okay“

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Kreiszeitung Syke

Von Frank von StadenALANYA · Zwar konnte der Armsener Triathlon-Spezialist Christian Siedlitzki am vergangenen Wochenende nicht wie noch bei der Duathlon-WM 2011 den Siegerpokal in den sonnigen Himmel recken, doch am Ende schaute der gebürtige Österreicher nach Abschluss der Sprint-Europameisterschaft im türkischen Alanya mit Platz sieben in seiner Alterskasse (AK 45 - 49) nicht unzufrieden drein.

„Klar habe ich mir insgeheim mehr ausgerechnet. Doch am Ende war meine erreichte Zeit von 1.01.32 Stunden über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und dem fünf Kilometer langem Abschlusslauf in einem 30-köpfigen Starterfeld in meiner Altersklasse absolut okay. Immerhin fehlte mir nur eine Minute zu einem Podestplatz“, konstatierte der drahtige Blondschopf kurz nach dem Zieleinlauf. Europameister in der AK 45 - 49 wurde der Engländer Steve Mckeown in 1.00.34 Stunden. Kaum verwunderlich, dass ein Brite dominierte, stellte doch allein das Vereinigte Königreich mit insgesamt 700 Teilnehmern die größte Delegation bei diesem Event.

Das Schwimmen bei dieser EM fand im Hafen von Alanya statt. Bei 25 Grad Wassertemperatur musste auf den Neoprenanzug verzichtet werden. „Für mich leider ein Nachteil“, so Siedlitzki, der so auf dieser ersten Teilstrecke als Neunter schon erheblich an Zeit verlor. Nicht viel besser verlief es mit dem Rad. „Die Strecke ging zu 90 Prozent über Pflastersteine. Es war schon sehr schwer dort die Balance zu halten“, konnte der 47-Jährige aber dennoch etwas Boden gut machen, fuhr er doch die sechstbeste Radzeit überhaupt bei dieser Europameisterschaft.

Als der Österreicher dann schließlich auf die Laufstrecke mit knackigen Anstiegen wechselte, hatten die Temperaturen im türkischen Urlaubsort doch schon mächtig angezogen. „Unfassbar heiß“, ächzte der Ausdauersportler da später. Dennoch konnte er in seiner Paradedisziplin noch einmal punkten, lief die zweitbeste Zeit seiner AK und durfte so als guter Siebter die Ziellinie überqueren.

„Sicherlich wollte ich einen Podestplatz. Aber diesmal war die Konkurrenz einfach zu groß. Paradox ist, dass ich mit meiner Zeit in der Altersklasse 40 bis 44 den zweiten Platz belegt hätte. Ich bin mit meiner Leistung also ganz zufrieden. Der Abstand nach vorne war denkbar knapp“, lautete später das Fazit des aus Armsen kommenden Sportlers. Den Blick hat Siedlitzki aber bereits schon wieder nach vorn gerichtet. Am kommenden Wochenende will er bereits wieder in Bad Bodenteich an den Start gehen. „Und Mitte September wartet dann mit der Weltmeisterschaft in London das nächste große Highlight auf mich!“

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