Armsener wieder um Duathlon-Edelmetall / „Auf Lanzarote gut trainiert“

Siedlitzki: Die EM kann kommen

Erfrischungen erwünscht: Christian Siedlitzki geht zuversichtlich in die Duathlon-Europameisterschaft am 7. März. Im andalusischen Punta Umbria kämpft der Österreicher in neuer Altersklasse ein weiteres Mal um Edelmetall. Foto: privat

Armsen - Von Ulf Von Der Eltz. Der Blick in die Starterliste zeigt es: Christian Siedlitzki aus Armsen muss sich bei der Duathlon-Europameisterschaft in Punta Umbria an der spanischen Atlantikküste ein weiteres Mal der Übermacht aus Großbritannien und dem Gastgeberland erwehren. 18 Briten, zehn Spanier, ein Franzose und ein Irländer kämpfen mit dem Österreicher am Sonnabend, 7. März, um Edelmetall.

Dennoch geht der Vorjahres-Vizemeister aus dem Kreis Verden mit großen Zielen in die kontinentale Entscheidung, nachdem die Vorbereitung auf den Kanaren abgeschlossen ist: „In der letzten Woche habe ich nochmals gut trainiert auf Lanzarote. Leider hatten wir sehr viel Wind, der reichlich Substanz und Kraft kostete. Jetzt heißt es zu superkompensieren, damit ich am 7. März fit bin.“ Bereits am kommenden Montag macht sich der Ausdauerathlet dann auf in Richtung Sevilla, der Zwischenstation auf dem Weg nach Punta Umbria.

Dort werden Europas Beste bei den Profis sowie in den Altersklassen auf Siedlitzkis Sprintstrecke (5 Kilometer Laufen/20 Kilometer Radfahren/2,5 Kilometer Laufen) und auf der Kurzdistanz (10/40/5) gesucht. „Der frühe Zeitpunkt macht die Sache nicht leichter. Ich sehe kleine Vorteile für die Gastgeber“, blickt der Österreicher dem ersten Jahres-Höhepunkt entgegen. Trotzdem gibt sich der Armsener äußerst optimistisch, da er einerseits sein Wintertraining witterungsbedingt gut durchziehen konnte: „Andererseits gehe ich seit diesem Jahr in einer neuen Altersklasse (M 55-59) an den Start. Und in der bin ich der Jüngste.“

Leichte muskuläre Probleme zu Jahresbeginn konnten die Physios gut in den Griff bekommen. Der Stadtkurs in Punta Umbria, wo im Sprintrennen das Windschattenfahren erlaubt sein wird, ist schnell und flach: „Der Kurs kommt mir sehr entgegen. Wichtig werden die ersten fünf Kilometer beim Laufen sein, damit ich beim Rad im Pulk meine Kräfte sparen kann, bevor ich bei den letzten 2,5 Kilometern nochmals alles geben werde.“

Nach dem Vize-Europameistertitel im Vorjahr in Rumänien ist also äußerste Spannung garantiert. Wie wird es Siedlitzki diesmal in Andalusien ergehen?

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