Sturz bei Tempo 70 in Österreich

Siedlitzki erleidet Schlüsselbeinbruch

Christian Siedlitzki, Triathlet aus Luttum,  nach Sturz und Behandlung.
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Schon wieder Daumen hoch: Christian Siedlitzki nach Sturz und Behandlung.

Luttum – Ausgerechnet bei der Meisterschaft in der Heimat hat es Christian Siedlitzki ganz böse erwischt: Der Luttumer Ausdauersportler legte bei den österreichischen Titelkämpfen im Triathlon über die Sprintdistanz einen kapitalen Sturz mit dem Rennrad hin und zog sich einen Bruch des rechten Schlüsselbeins sowie Schürfwunden zu. Darüber hinaus brach er sich den linken kleinen Finger.

„Aquathlon-DM, Landesmeisterschaft in Hannover und auch die EM Ende Oktober in Valencia kann ich abhaken. Mit viel Glück ist ein Start bei der Duathlon-WM Anfang November drin“, hat Siedlitzki noch eine kleine Hoffnung auf den Saisonhöhepunkt Anfang November im spanischen Aviles: „Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Kämpfer bin. Und ein Ziel muss ich ja haben.“

Christian Siedlitzki wird trotzdem Vierter seiner AK

Dass der 55-Jährige trotz seiner schweren Verletzungen wieder aufs Rad stieg, ins Ziel fuhr, auch noch den abschließenden Lauf mit der achtbesten Zeit absolvierte und am Ende sogar Vierter in seiner AK 55 - 59 wurde, unterstreicht den unbändigen Ehrgeiz. „Aber das beweist mal wieder, dass unser Leistungssport zwischen Erfolg und Wahnsinn auf einem schmalen Grat wandelt“, konnte sich der Österreicher ein gewisses Kopfschütteln nicht verkneifen.

Der übergroße Ehrgeiz ist Siedlitzki letztlich zum Verhängnis geworden. Nach dem 750 Metern Schwimmen (Rang 14) lag er auf dem Rad in Führung  – Training der Vorwochen und Form waren bestätigt. „Ich war so im Flow, dass ich richtig Gas geben wollte. Auf einer steilen Abfahrt ist es dann passiert, bin ich bei Tempo 70 von der Straße in den Schotter abgekommen und habe mich mehrfach überschlagen“, erinnert sich der Athlet des LAV Verden: „Man muss eben immer zu 100 Prozent konzentriert bleiben.“

Landung auf einer Wiese - Glück im Unglück

Dabei hatte Siedlitzki noch Glück im Unglück, krachte nicht etwa gegen einen Baum, sondern landete auf einer Wiese. Er berappelte sich kurz und nahm das Rennen wieder auf: „Aufgeben ist für mich halt keine Option.“

Jetzt ist eine mindestens vierwöchige Pause angesagt, wobei der 55-Jährige hofft, um eine Operation herumzukommen. Behandelt wurde er ambulant in einem Krankenhaus, bei einem Freund in Oberösterreich will er sich nun erst einmal erholen.

Von Ulf Von Der Eltz

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