Luxat-Cup: Noch viel Arbeit

SG wird Zweiter, Oyten nach vier Pleiten Letzter

Oytens Handball-Coach Lars Müller-Dormann.
+
Sah gegen die SG zu viele vergebene Chancen: Oytens Coach Lars Müller-Dormann.

Vier Pleiten und der letzte Platz: Handball-Verbandsligist TV Oyten offenbarte beim eigenen Luxat-Cup noch Baustellen. Oberligist SG Achim/Baden gewann hingegen dreimal und wurde Zweiter.

Oyten – Dass zu Beginn der Vorbereitung auf die im nächsten Monat startende Handball-Saison noch nicht alles rund läuft, versteht sich von selbst. „Die Prämisse war, viel zu probieren. Und wir haben gesehen, wo wir noch dran arbeiten müssen“, stellte Lars Müller-Dormann, Coach des Verbandsligisten TV Oyten, nach dem Männer-Turnier um den Luxat-Cup fest.

Seine Mannschaft kassierte vier Niederlagen, was bei einem Vorbereitungsturnier nicht wirklich ins Gewicht fällt.

Auch für Tobias Naumann, Übungsleiter des Oberligisten SG Achim/Baden, war es wichtig, mit seinem Team nach mehr als neun Monaten Zwangspause endlich wieder Wettkampfluft zu schnuppern. „Wir haben noch überall Baustellen. Viel Feinschliff wartet noch auf uns und wir mussten auch urlaubsbedingt auf einige Akteure verzichten“, waren für Naumann Erkenntnisse wichtiger als Resultate.

Doch auch die konnten sich durchaus sehen lassen. Neben drei Siegen (17:16 über Schwanewede/Neuenkirchen, 24:12 gegen HSG Heidmark und 16:11 über Oyten) gab es beim 16:21 gegen den überlegenen Turniersieger HSG Nienburg die einzige Pleite und somit Platz zwei.

„Unsere Stärke ist in dieser Saison, dass wir viel breiter aufgestellt sind und über schnelles Umschalten aus der Defensive zum Erfolg kommen. Genau da wollen wir hin“, stellte Nienburgs Marin Wrede fest, der im Gegensatz zu seinen Teamkollegen eine nicht allzu weite Anfahrt hatte.

Dennoch waren die Kreisstädter bereits in der ersten Partie hellwach und ließen Gastgeber Oyten beim 23:13 nicht den Hauch einer Chance. „Wir haben in jedes Spiel gut reingefunden. Doch dann haben wir zuviel verballert“, so die klare Analyse von Müller-Dormann, der mit seiner Mannschaft auch im dritten Tagesspiel gegen den Klassenkontrahenten HSG Heidmark mit 13:19 verlor. Sowohl gegen Oberligist HSG Schwanewede/Neuenkirchen (13:21) als auch gegen Achim/Baden (11:16) war kein Kraut gewachsen. Der Oytener Coach hielt jedoch fest: „Gegen die SG ließ es sich beim 8:8 zur Pause gut an. Das war schon in Ordnung und wir haben nicht auf das Ergebnis geschaut. Unser Rückraum wird in dieser Konstellation in der Saison wohl nicht auflaufen.“

Sieger Nienburg warf in den vier Spielen über 2 x 20 Minuten eine Tordifferenz von plus 39 heraus.  bjl

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

Meistgelesene Artikel

Lütje setzt auf den Zusammenhalt

Lütje setzt auf den Zusammenhalt

Lütje setzt auf den Zusammenhalt
TSV Lohberg behält weiter eine blütenweiße Weste

TSV Lohberg behält weiter eine blütenweiße Weste

TSV Lohberg behält weiter eine blütenweiße Weste
Eschkötter sieht unglückliche Niederlage

Eschkötter sieht unglückliche Niederlage

Eschkötter sieht unglückliche Niederlage
„Hohm“-Run bei Achim/Badens 29:25-Erfolg

„Hohm“-Run bei Achim/Badens 29:25-Erfolg

„Hohm“-Run bei Achim/Badens 29:25-Erfolg

Kommentare