SG-Trainer will die Minimalchance wahren

Meyer: „Wir greifen noch einmal voll an“

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Steht gegen Spaden wieder zur Verfügung: Achim/Badens Tobias Naumann.

Verden - Die Ausgangslage für Handball-Landesligist SG Achim/Baden II ist klar: Im überhaupt noch vom Relegationsplatz zu träumen, zählt gegen Spaden nur ein Sieg. Auch der TSV Morsum sollte sein Heimspiel gegen Altenwalde tunlichst gewinnen. Frei aufspielen können indes der TSV Daverden und die HSG Verden-Aller.

Achim/Baden II - TV Gut Heil Spaden (heute 20.30 Uhr). Der Frust ist gewichen, seitdem sich der SG-Reserve im Aufstiegskampf doch noch eine minimale Chance eröffnet hat. Da bei Punktgleichheit die Tordifferenz zählt, gilt es in vier ausstehenden Partien die „Kleinigkeit“ von 30 Toren auszugleichen. „Wir haben noch eine Restchance und greifen nochmal voll an“, hofft SG-Coach Carsten Meyer das sein stark besetztes Team vier ordentliche Spiele abliefert. Erneut dabei ist Dennis Summa und auch Simon Bock und Tobias Naumann stehen wieder zur Verfügung.

TSV Morsum - TSV Altenwalde (Sbd., 18.30 Uhr). Für die abstiegsbedrohten Gastgeber zählt vor eigener Kulisse nur ein Sieg. „Das ist eigentlich genau unser Kaliber, wenn wir in voller Besetzung antreten. Im Hinspiel haben wir über 50 Minuten prima mitgehalten“, erinnert sich Morsums Trainer Ingo Ehlers, der nach Stefan Dopmanns Saisonaus auch wieder um den Einsatz von Steffen Fastenau (Knieprobleme) bangt. Nur gut, dass Rückraumspieler Oliver Warnke erneut aushilft. Als Vorteil für die Gastgeber könnte sich erweisen, dass in Morsum ohne „Backe“ gespielt wird.

VfL Horneburg - TSV Daverden (Sbd., 18.30 Uhr). Mit voller Kapelle reist das Team von Thomas Panitz nach Horneburg. „Wir wollen unsere Saison nun vernünftig beenden. Doch wir sind gewarnt, denn der Tabellenzehnte hat zuletzt durch drei Siege am Stück aufhorchen lassen“, hebt Panitz im Vorfeld mahnend den Zeigefinger. Doch aufgrund der starken Trainingsbeteiligung macht sich Panitz keine großen Sorgen. Definitiv fehlen wird Sören Blumenthal (Hochzeit). Fraglich ist zudem der beruflich stark eingespannte Shooter Sebastian Heller.

HSG Verden-Aller - VfL Fredenbeck III (Sbd., 17 Uhr). „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen“, erwartet HSG-Trainer Jens Haase von seinem Team zwar Engagement, aber keine Wunderdinge. Schließlich fehlen mit Matthias Häfker, Malte Fuhrmann, Christian Bieck und Lukas Konradt gleich vier Stammspieler. Dazu gesellt sich mit Keeper Lutz Evers (beruflich verhindert) ein weiterer Aktivposten. Haase: „Das macht die Sache natürlich nicht einfacher, da ich wieder zum experimentieren gezwungen bin. Ob das aber der richtige Gegner dafür ist, erscheint mir eher fraglich. Daher rechne ich mit einem harten Stück Arbeit.“ Nur gut, dass der Tabellendritte aus Fredenbeck auswärts nur selten in stärkster Besetzung antritt. Auf Seiten der Gastgeber sind erneut die Youngster Adrian und Maximilian Janik mit von der Partie. „Wir haben nichts zu verlieren und können ganz befreit aufspielen. Denn die Favoritenrolle ist ja klar verteilt“, schiebt Jens Haase diese Bürde weit von sich.

bjl

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