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Schacht: „Eine Frage der Einstellung“

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Von: Kai Caspers

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Will in Rotenburg an seine Galavorstellung gegen Bremervörde anknüpfen: Achim/Badens Lars Auth.
Will in Rotenburg an seine Galavorstellung gegen Bremervörde anknüpfen: Achim/Badens Lars Auth. © häg

In der Regel ist die Vorfreude auf ein Derby immer extrem groß. Doch davon ist im Vorfeld der Begegnung beim TuS Rotenburg (Sa., 18.30 Uhr) bei Florian Schacht nur ganz wenig zu spüren. Nein, der Trainer des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden bezeichnet das Duell an der Wümme vielmehr als das unbeliebteste Spiel der Saison.

Achim/Baden – Verantwortlich dafür ist das Backeverbot. „Das sorgt dafür, dass es ein ganz anderes Spiel wird. Denn damit geht nicht mehr so viel über den Rückraum, sondern es muss sich jedes Tor einzeln erspielt werden“, verdeutlicht Schacht. „Nicht von ungefähr sind die Rotenburger dann auch so heimstark und haben acht ihrer neun Punkte in eigener Halle geholt.“ Daher ist es für Achim/Badens Trainer wichtig, dass seine Spieler die ungeliebte Situation von Beginn an vernünftig annehmen. „Ich bin frohen Mutes. Zumal es in erster Linie eine Frage der Einstellung sein wird. Aber da mache ich mir bei meiner Mannschaft keine Gedanken. Schließlich hat sie im vergangenen Jahr bewiesen, dass sie auch ohne Backe in Rotenburg erfolgreich sein kann“, bezeichnet Schacht die Partie als völlig offen. Gefahr droht auf Seiten der Rotenburger in erster Linie von Rückraumshooter Chris-Ole Brandt. „Ihn dürfen wir nicht ins Spiel kommen lassen. Schließlich rangiert er nicht von ungefähr auf dem zweiten Platz in der Torschützenliste und hat dabei keinen Siebenmeter geworfen“, erwartet Achim/Badens Trainer einiges an Arbeit auf seine Deckung zukommen. „Aber da haben wir zuletzt meistens sehr gut gestanden. Somit mache ich mir dahingehend keine Sorgen.“

Verzichten muss die SG auch weiterhin auf Kreisläufer Malte Meyer und Torhüter Martin Dybol. Ansonsten hat Schacht jedoch keine Probleme.  kc

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