SG-Trainer Aevermann sieht beim Erfolg über Hatten den nächsten Schritt

Florian Block-Osmers führt glänzend Regie beim 35:30

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Auch Jan Mühlbrandt (beim Wurf) hatte mit fünf Treffern seinen Anteil am Achim/Badener 35:30-Erfolg.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Steffen Aevermann brachte es nach dem 35:30 (20:15)-Erfolg über die TSG Hatten-Sandkrug auf den Punkt. „Auch wenn wir dieses Mal über 60 Minuten stabil geblieben sind, kann man das sicher auch etwas souveräner spielen. Doch für mich war das wieder ein kleiner Schritt nach vorne“, zeigte sich der Trainer des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden ganz zufrieden.

Dass die Gastgeber die folgende X-Mas-Party am SG-Tag mit einem Sieg einläuten würden – daran bestand zu keiner Phase der Partie ein Zweifel. Auch nicht, als die Gäste beim 3:2 (6.) ihre einzige Führung erzielten. Zumal diese nicht der eigenen Stärke, sondern gleich zwei technischen Fehlern in Folge von Jan Mühlbrandt geschuldet war. Im Gegensatz zu den vergangenen Auftritten in eigener Halle war in der Folge auf Seiten der SG jedoch keine Verunsicherung zu spüren. Ganz im Gegenteil. Gestützt auf die offensive 3:2:1-Deckung, die sich laut Aevermann immer mehr stabilisiert, kam der SG-Express in der Folge erst so richtig auf Touren. Während die TSG in langen Angriffen diverse Male vergebens die Lücke im Achim/Badener Deckungsverbund suchte, fuhren die Gastgeber etliche Zehn-Sekunden-Angriffe. Nachdem der starke Florian Block-Osmers Hattens Keeper Steffens mit einem Wurf aus ganz spitzem Winkel zum 11:7 (17.) düpiert hatte, hieß es nach einem Gegenstoß von Kevin Podien 17:12 (25.). Ein Ergebnis, über das sich die Gäste sicher nicht beschweren durften. Denn zum einen hatte SG-Trainer Steffen Aevermann in Anbetracht der Überlegenheit bereits frühzeitig rotieren lassen und zum anderen ließen die Gastgeber zahlreiche klare Chancen ungenutzt. Aevermann: „Da fehlte es mitunter etwas an der nötigen Konzentration. Nur gut, dass es keine Auswirkungen hatte.“

Zu Beginn der zweiten Hälfte nahm sich die SG ihre fast schon obligatorische Auszeit. Binnen sechs Minuten hatte die TSG den Anschluss beim 20:22 wieder hergestellt. Doch nachdem Sören Meier beim 24:21 noch zwei freie Würfe vergeben hatte, sorgten die Gastgeber mit dem 28:23 wieder für klare Verhältnisse. In dieser Phase wurde in der Deckung wieder vernünftig gearbeitet und in der Offensive führte Florian Block-Osmers, der von der TSG nie zu kontrollieren war, glänzend Regie. Spätestens mit dem 33:26 durch einen Treffer von Jan Mühlbrandt waren dann auch die letzten Zweifel am Heimsieg der SG beseitigt. Aevermann: „Das war schon eine Steigerung zu den vergangenen Heimspielen.“

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