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SG dominiert das Derby gegen Oyten nach Belieben

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Von: Björn Lakemann

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Und wieder einmal ist Achim/Badens Erik Schmidt der Oytener Deckung entwischt und kommt frei zum Wurf.
Und wieder einmal ist Achim/Badens Erik Schmidt der Oytener Deckung entwischt und kommt frei zum Wurf. © häg

Achim/Baden – Schon vor dem Derby in der Handball-Landesliga waren die Rollen klar verteilt. Und die favorisierte SG Achim/Baden II ließ dann auch von Beginn an keine Zweifel aufkommen und nagelte den Aufsteiger TV Oyten II beim 43:23 (23:12) gnadenlos an die Wand.

„Mein Team ist klarer Außenseiter. Daher müssten wir schon einen Sahnetag erwischen, wenn wir etwas mitnehmen wollen“, backte Oytens Co-Trainer Patrick Albers, der den privat verhinderten Sören Blumenthal vertrat, schon vor Spielbeginn allerkleinste Brötchen. Und damit lag er nicht verkehrt. Die SG-Reserve war in allen Bellangen überlegen. Auch das Torhüterduo Hamann/Obermeyer stach das Gästegespann Metz/van den Bergh aus. Wenig verwunderlich denn die SG-Protagonisten tauchten zu oft frei vor dem Oytener Kasten auf. Einzig das Duell der Toptorschützen Sören Meier-Leffers sowie Maximilian Sell endete Remis, weil beide zehn Treffer bei vier verwandelten Siebenmetern setzten.

Obwohl die Gastgeber ohne die beiden etatmäßigen Kreisläufer und Deckungsspezis Zschorlich und Schlebusch antraten, war die Messe eigentlich schon beim 6:1 (7.) durch Mark Golke (ehemals Wendel) frühzeitig gelesen. Zwar wehrten sich die Gäste nach Kräften, doch die Dominanz des Aufstiegsaspiranten von der Weser war schon erdrückend. Nach dem 11:7 (16.) gelangen dem von Thorben Schmidt-Bonheur trainierten Gastgebern gleich sechs Buden am Stück, sodass die Demontage ihren Lauf nahm. Das 30:15 (41.) gelang Jannik Rosilius. Nach seinen vier Toren erklärte der Neuzugang seinen Wechsel von der Aller an die Weser. „Ich hatte keine Lust erneut mit Verden-Aller gegen den Abstieg zu kämpfen. Oyten konnte mit unserem Tempo nicht mithalten und ich bin mal gespannt wie es aussieht, wenn es gegen die stärkeren Gegner zur Sache geht“, gab der 22-Jährige zu Protokoll. Tor Nummer 40 markierte Meier-Leffers und den finalen Treffer der Partie hatte Oytens Sell in petto. Sehr zufrieden war natürlich Siegertrainer Schmidt-Bonheur: „Wir haben alles, was wir uns vorgenommen hatten, umgesetzt. Da wollten wir hin und somit ist alles gut.“

Tore SG Achim/Baden II: Meier-Leffers (10/4), O. Jacobsen (6), Rosilius (4), Golke (4), Seliger (4), Wilkens (3), Schmidt (3), Block (3), Ohlhorst (3) Kahl (2), Schirmacher (1).

Tore TV Oyten II: M. Sell (10/4), Reelfs (5), Vornholt (3), Lange (2), Müller (1), Lübbers (1), Stoffel (1).

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