SG-Coach hat Respekt vor Verden-Aller

Meyer warnt vor dem Überraschungsteam

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Kehrt zurück: Martin Dybol.

Achim/Baden - Nach zehn Spielen ohne Niederlage bittet Handball-Landesligist SG Achim/Baden II das Überraschungsteam der HSG Verden-Aller zum Derby. Spannung verspricht das Verfolgerduell des TSV Daverden, der beim HC Bremen antritt. Zumal der Tabellenzweite neben Torhüter Michael Krieter nun mit Volker Zerbe den zweiten Ex-Nationalspieler für das Unternehmen Aufstieg verpflichtet hat.

SG Achim/Baden II - HSG Verden-Aller (Sbd., 16.15 Uhr). Vor dem Derby gegen die HSG plagen Carsten Meyer einige Sorgen. Der SG-Coach muss ab sofort auf Sören Meier verzichten, der im Drittliga-Team benötigt wird. Auch Cord Katz ist nach seinen Einsätzen im Malmon-Team noch gesperrt und Shooter Tobias Naumann fehlt wegen einer Bänderdehnung. „Das ist eine erhebliche Schwächung. Doch ein Derby sorgt bei uns sicher für zusätzliche Motivation. Ich rechne jedoch mit einem knappen Spiel gegen das Überraschungsteam der bisherigen Saison“, erwartet Meyer einen doppelten Punktgewinn. Dabei geht es für ihn nicht darum den objektiv besten Handball zu bieten, sondern siegreich zu sein. Für HSG-Trainer Jens Haase sind die Rollen klar verteilt: „Wir sind definitiv der Außenseiter. Schließlich haben wir schon neun Minuspunkte mehr auf dem Konto. Dennoch wollen wir die SG so lange wie möglich ärgern, zumal wir nur gewinnen können.“ Nicht dabei sind Rytis Kanarskas (Zerrung) und Christian Bieck (Skiurlaub).

TV Gut Heil Spaden - TSV Morsum (Sa., 18 Uhr). Auch wenn seine Mannschaft erstmals ohne die beiden Leistungträger Jannis Elfers (Irland) und Steffen Fastenau (Dienst) antreten muss, will Morsums Trainer Ingo Ehlers nicht als Ausrede gelten lassen. „Wir versuchen mit dem vorhandenen Kader etwas zu reißen. Gerade gegen die Teams von unten sollten wir punkten“, will Ehlers beim körperlich starken Team aus Spaden etwas mitzunehmen: „Wir müssen abwarten, wie lange wir brauchen, um uns in der neuen Formation einzuspielen.“ Für einen Lichtblick am Morsumer Horizont sorgt Martin Dybol. Der Torhüter kehrt Ende Januar von seinem Studienaufenthalt im Polen zurück. Ehlers schmunzelt: „Nicht nur deswegen beginnt für uns eine neue Zeitrechnung.“

SG HC Bremen/Hastedt - TSV Daverden (So., 15 Uhr). Auf die Daverdener wartet eine echte Hausnummer in Bremen. Denn die „Hastedter Millionaros“, die unbedingt aufsteigen wollen, haben noch einmal kräftig aufgerüstet. Nach Michael Krieter trägt nun mit Volker Zerbe ein weiterer Ex-Nationalspieler das HC-Trikot. Der 46-jährige Rückraumspieler lief 20 Jahre für den TBV Lemgo auf und erzielte für den Bundesligisten 1977 Tore. „Nur wegen Zerbe fangen wir jetzt sicher nicht an zu zittern. Wichtig ist, dass wir das Tempo über die ganze Spielzeit hoch halten“, blickt Daverdens Coach Thomas Panitz der Spitzenpartie nach sieben Siegen in Folge zuversichtlich entgegen. Verzichten muss er dabei lediglich auf die A-Jugendlichen, die selber im Einsatz sind.

bjl

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