Volleyball: Baden hofft auf Einsatz in Bitterfeld

Seuberlich entfacht ein Fünkchen

Der Blick ist gen Bitterfeld gerichtet: Badens Ole Seuberlich meldete sich im Training zurück und hofft auf seinen Einsatz im Zweitliga-Duell.
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Der Blick ist gen Bitterfeld gerichtet: Badens Ole Seuberlich meldete sich im Training zurück und hofft auf seinen Einsatz im Zweitliga-Duell.

Baden – Eines stellte Trainer Werner Kernebeck am Freitag nochmals klar: „Mit Ole Sagajewski können wir wegen seines Knorpelschadens für längere Zeit nicht planen.“ Anders verhält es sich vor dem Nachholspiel des Volleyball-Zweitligisten TV Baden am Sonntag (16 Uhr) beim VC Bitterfeld-Wolfen mit dem zweiten Ole im TVB-Team: Ole Seuberlich wird die fünfstündige Fahrt in den Osten der Republik auf jeden Fall antreten.

Für die abschließende Einheit am Abend hatte sich der Diagonalspieler nach seiner Schleimbeutel-Entzündung zurückgemeldet, sodass bei Kernebeck ein Fünkchen Hoffnung glimmt. „Die Euphorie bei Ole ist groß, nachdem er zwei Wochen nicht trainiert hat. Ich würde mich freuen, wenn wir ihn punktuell in Bitterfeld einzusetzen vermögen“, meinte der Coach noch am Nachmittag. Die Hoffnung beruht auch auf der Tatsache, dass der Spieler am besten in seinen Körper hineinhorchen und beurteilen könne, wie viel Sinn eine Belastung ergebe.

Jan Markiefka fehlt aus beruflichen Gründen

Sollte es mit Seuberlich nicht klappen, würde zunächst Plan A greifen und Björn Hagestedt die Position hauptsächlich übernehmen. Das hatte er vor Wochenfrist beim 0:3 gegen Schüttorf nicht schlecht, aber auch nicht komplett gut abwechselnd mit Jan Markiefka praktiziert. Da dieser jedoch aus beruflichen Gründen fehlen wird, „muss ich mir vielleicht noch einen Trick ausdenken“, wie es Kernebeck formuliert.

Die Außenposition Sagajewskis soll auf mehrere Schultern verteilt werden, Simon Bischoff und Patrick Pfeffer müssen sich in erster Linie erneut dort hineinfinden. Ansonsten war nicht geplant, Personal aus der Zweiten hochzuziehen, der TVB-Coach möchte es beim eigenen Kader belassen.

„Mit Krüger ist der VC leichter Favorit“

Obwohl die Badener in der vergangenen Saison beide Duelle mit Bitterfeld gewonnen hatten, sieht Kernebeck ein äußerst hartes Stück Arbeit auf seine Schützlinge zukommen: „Damals hat der etatmäßige Zuspieler Krüger gefehlt. Der ist wieder voll dabei, womit die Truppe deutlich stärker sein dürfte. In eigener Halle ist der VC mit einigen Neuzugängen also leichter Favorit.“ Außenannahme und besagtes Zuspiel gelten als größte Vorzüge.

Um dennoch Chancen auf Zählbares zu haben, bereitete Kernebeck seine Badener in der ersten Einheit am Mittwoch gezielt auf den Gegner vor: „Wir haben erst mal weiter geprobt, wie wir die Ausfälle der beiden Oles kompensieren können. Seuberlichs Comeback-Ankündigung kam ja erst am Tag danach. Außerdem haben wir unsere Blocks geübt und müssen über die Außen stabil bleiben, dann könnten wir das Match erfolgreich bestreiten.“ Die Stimmung sein super gewesen, nachdem die TVB-Volleyballer wie berichtet mit Sondergenehmigung in die Lahofhalle durften. „Alle waren natürlich froh. Wir sind uns aber bewusst darüber, dass wir in diesen Corona-Zeiten sehr sensibel vorgehen und uns eindringlich an alle Hygienemaßnahmen halten müssen.“

Von Ulf Von Der Eltz

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