SG setzt Negativlauf in fremden Hallen fort / Aevermann: Der Gegner lag schon am Boden

Marvin Pfeiffers Ausfall fatal – 34:37

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Nach einem Dreher von Achim/Badens Kevin Podien kann Bremervördes Keeper dem Ball nur noch hinterhergucken.

Achim/Baden - Die 34:37 (19:16)-Niederlage beim TSV Bremervörde – sie hat ihre Spuren hinterlassen auf Seiten des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden. Vor allem bei Marvin Pfeiffer, der die abschließenden 15 Minuten der Partie gar nicht mehr richtig mitbekommen hatte. Wie sich nach einem Besuch im Krankenhaus herausstellen sollte, hatte ein heftiger Schlag in der ersten Hälfte nicht nur eine starke Kieferprellung, sondern auch eine leichte Gehirnerschütterung beim SG-Spielmacher zur Folge.

„Marvin hat noch Glück gehabt. Zwar gibt es noch eine abschließende Untersuchung, doch ich gehe davon aus, dass er uns nächstes Wochenende wieder zur Verfügung steht“, verdeutlichte SG-Trainer Steffen Aeverman auf Nachfrage. Aber auch der Rotenburger wirkte nach der nächsten Auswärtsniederlage etwas angeschlagen, fast schon ein wenig ratlos. „Ich kann mir die Niederlage nicht so wirklich erklären. Da haben wir das Spiel über 50 Minuten fest im Griff und gehen doch wieder als Verlierer aus der Halle“, schüttelte Aevermann nur noch mit dem Kopf. „Und das schlimmste daran ist, dass der am Boden liegende Gegner nicht mal etwas verändert hat. Nein, wir haben ihn durch unsere Fehler wieder auf die Beine geholfen. Vielleicht brauchen wir doch einen Mentaltrainer, um unsere Auswärtsblockade endlich mal zu lösen.“

Dabei hatte es über weite Strecken danach ausgesehen, als sollte der Konten auf Seiten der SG endlich platzen. Gut auf den Gegner eingestellt, übernahmen die Gäste ab der 15. Minute das Kommando. Bremervördes Dreh- und Angelpunkt Adnan Salkic war nahezu kein Faktor und auch Kreisläufer Hölling hatte die Achim/Badener Deckung weitestgehend im Griff. Doch zur Pause betrug der Vorsprung nur drei Treffer – 19:16. „Da hätten wir schon deutlicher führen müssen“, verwies Aevermann auf einige ausgelassene Hochkaräter. In der zweiten Hälfte roch es beim 26:20 sogar nach der Vorentscheidung, ehe nach Pfeiffers Ausfall (45.) nicht mehr viel zusammen lief auf Seiten der Gäste. Urplötzlich war auch die Halle wieder da, zumal Bremervörde kurz vor dem Ende beim 34:34 der erste Ausgleich gelang. Aber es kam noch schlimmer. Denn nun taute Salkic auf und brachte seine Farben beim 35:34 sogar in Führung, ehe er nach einer offenen Deckung noch zweimal nachlegte.

Tore SG Achim/Baden: Summa (13), Podien (10/6), Balke (6), Pfeiffer (3), Mühlbrandt (1), Meier (1).

kc

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