Bassen II fordert Dörverden im Kreispokal-Finale

Setzt „Adler“ Wagener Höhenflug fort?

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Wollen den Pott: Marius Wagener (r.) und Fabian Bache, Trainerteam des TSV Bassen II.

Verden – Traditionell am 1. Mai steigen im Verdener Stadion die Kreispokal-Endspiele. Zunächst kämpfen ab 12.30 Uhr die Frauen des TSV Etelsen und der SG Bassen/Oyten III um den Pott. Im Anschluss um 15 Uhr kommt es bei den Herren zum Duell zwischen dem Kreisliga-Fünften TSV Dörverden und dem TSV Bassen II – Zweiter der 1. Kreisklasse. Seit Langem hat es mal wieder ein Team aus dem Unterhaus ins Finale geschafft. Das war zuletzt dem Borsteler FC im Jahr 2013 gelungen. Allerdings unterlag die Elf damals 0:3 gegen den FSV Langwedel-Völkersen.

Die Bassener dürften aber nicht so ein riesengroßer Außenseiter sein. Denn nicht nur, dass sie sich in der Liga mit 19 Punkten aus den vergangenen sieben Spielen klar auf Kurs Kreisligarückkehr bewegen, auch im Pokal überzeugten sie. Mit dem TSV Fischerhude-Quelkhorn (2:1) und dem FC Verden 04 II (4:3 n.E.) wurden auf dem Papier klar stärker eingeschätzte Teams besiegt. Trotzdem hält Trainer Marius „Adler“ Wagener den Ball flach: „Aus meiner Sicht sind wir schon krasser Außenseiter. Wir hoffen auf das Omen, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat, und natürlich auf die Unterstützung zahlreicher Bassener,“ so der Fan von Eintracht Frankfurt. Bis auf den urlaubenden Thomas Pfeiffer kann Wagener personell aus dem Vollem schöpfen.

Beim TSV Dörverden ist die Generalprobe dagegen völlig misslungen. Mit 1:4 ging die Elf überraschend beim FSV Langwedel-Völkersen II unter und verfehlte die Chance, an die Spitzengruppe heranzurücken. Trainer Nils Pohlner sieht das Pokalfinale als perfekte Möglichkeit zur Rehabilitation – und im Gegensatz zu seinem Gegenüber glaubt er, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird: „Ich denke, Nuancen werden dieses Finale entscheiden. Beide Teams werden brennen und das Duell für sich entscheiden wollen. Wir werden in jedem Fall versuchen, viel Druck aufzubauen, und es definitiv offensiv angehen“ so Pohlner. Er wird voraussichtlich den kompletten Kader zur Verfügung haben. Das heißt, auch der zuletzt schmerzlich vermisste Emmanuell Nunu wird wieder mit dabei sein können. 

bd

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