Achimer Vielseitigkeit-Reiterin feiert Riesenerfolg in Luhmühlen

Selenkowitsch bejubelt DM-Silber

Auf dem Weg zu Silber: Joelle Celina Selenkowitsch glänzte in Luhmühlen.
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Auf dem Weg zu Silber: Joelle Celina Selenkowitsch glänzte in Luhmühlen.

Achim – Die 19-jährige Joelle Celina Selenkowitsch (RV Graf von Schmettow) feierte am Wochenende in Luhmühlen bei den Deutschen Meisterschaften der Vielseitigkeit ihren bisher größten Einzelerfolg (wir berichteten). Bei den Jungen Reitern (U 21) gewann sie auf ihrer 13-jährigen Holsteiner Stute Akeby’s Zum Glück mit 29,2 Punkten die Silbermedaille. Sie musste sich nur der hohen Favoritin Anna Lena Schaaf (Warendorf) auf Debby (26,1) Punkte knapp geschlagen geben. Dritte wurde Libussa Lübbeke (Wingst) auf Darcy (29,8). Dieses Terzett startete in Luhmühlen erstmals bei den Jungen Reitern.

Im vergangenen Jahr hatten Anna Lena Schaaf und Joelle Celina Selenkowitsch mit der Deutschen Mannschaft bei den Junioren die Europameisterschaft geholt. Jetzt bestätigten sie diese Erfolge in der höheren Klasse. „Ich bin super zufrieden, weil das Gelände und das Springen sehr anspruchsvoll waren. Vor allen Dingen das Gelände war sehr technisch gebaut mit vielen dicken Sprüngen, die sich aber sehr gut reiten ließen. Es war toll, dass ich nicht nur ohne Fehler, sondern auch in der Zeit geblieben bin“, freute sich die 19-jährige Achimerin. Mit der 13-jährigen Stute Akeby’s Zum Glück ist Selenkowitsch in den internationalen Sport hineingewachsen. „Das macht meinen Erfolg noch schöner. Eigentlich ist die Stute temperamentvoll und etwas frech im Umgang, aber unter dem Sattel kämpft sie immer für einen“, sagt die 19-Jährige.

Den Grundstein für die Silbermedaille legte Joelle Celina Selenkowitsch bereits in der ersten Disziplin, der Dressur. Dort kam sie in der Gesamtwertung der Reiter, Junioren und Jungen Reiter auf den achten Platz. „Das war mein bisher bestes Ergebnis“, freute sich die Achimerin. Nach dem fehlerfreien Geländeritt hatte sich die Reiterin auf Platz drei vorgearbeitet. Jetzt hing alles von der letzten Disziplin, dem Springen ab. Mit einem Abwurf wäre J Selenkowitsch dabei schon aus den Medaillenrängen gefallen. Hätte die bis dahin führende Anna Lena Schaaf einen Abwurf gehabt, wäre aber sogar noch die Deutsche Meisterschaft drin gewesen. Aber die drei Erstplatzierten zeigten allesamt gute Nerven und blieben mehr oder minder glücklich fehlerfrei. Das war die Silbermedaille. Jetzt haben Reiterin und Pferd erst einmal eine verdiente Pause. Ende Oktober wäre noch ein Start bei einem CCI4* in Kronenberg möglich, doch wird das in Absprache mit dem Bundestrainer kurzfristig entschieden.  jho

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