Guter Einstand für Max Borchert

25:21 – SG Achim/Baden feiert ungefährdeten Sieg gegen Barnstorf/Diepholz

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Während Achim/Badens Kreisläufer Fabian Balke vorsichtig in Deckung geht, ist SG-Routinier Florian Block-Osmers eine Etage höher als sein Gegenspieler und kommt frei zum Wurf.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Durch einen ungefährdeten und völlig verdienten 25:21 (14:13)-Erfolg über die HSG Barnstorf/Diepholz hat sich die SG Achim/Baden zunächst einmal im Mittelfeld der Handball-Oberliga etabliert. Daher war es auch kein Wunder, dass Trainer Tobias Naumann entsprechend zufrieden war: „Wir haben sehr gut als Team gearbeitet. Und der Sieg wird unser Selbstvertrauen auf jeden Fall weiter wachsen lassen.“

Die Gastgeber hatten gut in die Partie gefunden und gegen den Tabellenvorletzten ein 5:2 (9.) durch den überzeugenden Routinier Florian Block-Osmers vorgelegt. Das war in erster Linie ein Verdienst der starken Deckungsarbeit des Naumann-Teams. Allerdings wurde die Führung in der Folge leichtfertig hergeschenkt, da sich die SG-Akteure einige unnötige Ballverluste erlaubten. 

Und auch die Defensive bekam in der Folge deutlich mehr zu tun, nachdem HSG-Trainer Dag Rieken auf die bis dato enttäuschende Vorstellung seiner Offensive reagierte und mit Arunas Srederis den etatmäßigen Halblinken aufs Parkett beorderte. Und der fügte sich mit einem Knaller zum 7:9 (18.) auch glänzend ein. Allerdings war sein Auftritt auch nicht von langer Dauer, da er einen Gegenstoß der SG durch Kevin Podien mit einem Foul unterband und nach kurzer Beratung der beiden Schiedsrichter Bendtsen und Peper mit Rot auf die Tribüne geschickt wurde. 

Zwar legte das Naumann-Team in der Folge immer wieder vor, doch kurz vor der Pause kamen die Gäste zum 13:13. Allerdings hatte die SG noch einen Pfeil in Person von Max Borchert im Köcher. Der mit Doppelspielrecht ausgestattete Youngster des A-Jugend-Bundesligisten TV Oyten erzielte mit einer Energieleistung das 14:13.

Nach dem Wechsel gerieten die Gastgeber beim 14:15 (36.) dann sogar das erste Mal in Rückstand. „Genau in dieser Phase haben wir unsere mentale Stärke gezeigt. Daher kann ich allen nur ein dickes Lob aussprechen“, verwies SG-Coach Naumann auf die folgenden sechs Minuten, in denen seine Mannschaft ohne jeden Gegentreffer blieb – 20:15 (42.). 

Beeindruckend dabei vor allem die Tatsache, dass er genau in dieser Phase auch den Youngstern wie Malte Meyer, Noah Dreyer und Joost Windßus sein Vertrauen schenkte. Und die zahlten es umgehend zurück und zeigten trotz einiger Fehler allesamt eine starke Leistung. Auch wenn die Gäste durch eine offensivere Deckung in der Schlussphase etwas für Hektik sorgten – der SG-Erfolg geriet nicht mehr in Gefahr. Und mit Max Borchert war einer ganz besonders zufrieden: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich überhaupt zum Einsatz komme. Und das es dann so gut läuft – das war einfach nur toll.“

SG Achim/Baden: von Seelen, Sawicki, Meinken - Block-Osmers (4), Borchert (3), Jacobsen (4), Zysk, Podien (7/3), Windßus (2), Fastenau (1), Meyer, Dreyer (2), Balke (2), Schmidt.

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