Seeger hält für Ottersberg den Punkt fest

Das Tor zum zwischenzeitlichen Ottersberger 2:1 gelingt hier Görkem Colak im Nachfassen.
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Das Tor zum zwischenzeitlichen Ottersberger 2:1 gelingt hier Görkem Colak im Nachfassen.

Die Landesliga-Fußballer des TSV Ottersberg hecheln weiter ihrem zweiten Saisonsieg hinterher. Auch am Sonntag konnte das Fitschen-Team im Heimspiel gegen Aufsteiger TSV Elsdorf erneut nicht dreifach punkten, kam nicht über ein 3:3 (3:2)-Remis hinaus.

Ottersberg – Was die Landesliga-Fußballer von der Wümme auch versuchten, mit welcher Vehemenz sie auch anrannten, immer wieder wusste der nicht unclever agierende Aufsteiger aus Elsdorf eine Antwort auf die Aufgabenstellung der Hausherren. So hatten sich die Gäste letztlich den Punkt beim 3:3 redlich verdient, zumal sie im zweiten Abschnitt einfach etwas strukturierter in ihren Angriffsbemühungen daherkamen.

„Ich fand aber nicht, dass wir in den zweiten 45 Minuten Fahrt aus dem Spiel genommen haben. Wir haben einfach nur versucht, geordneter zu spielen. Unser Problem ist derzeit nur, dass es zu einfach geht gegen uns Tore zu schießen. Und selber lassen wir vorn viel zu viel liegen. Denn wir hatten ja gerade auch im zweiten Abschnitt genügend Möglichkeiten, um frühzeitig das Spiel klarzumachen. Wir haben Elsdorf zu lange am Leben gelassen. Doch zum Toreschießen gehört nun einmal auch der Abschluss. Nur die gute Position bringt wenig“, konstatierte da später ein enttäuscht wirkender TSV-Trainer Jan Fitschen, der vor allem an drei Riesenchancen vom trickreichen Görkem Colak gedacht haben dürfte (59./64./76.). Und natürlich an das 3:3 der Gäste (85.) durch Fynn Linzer, der sich gegen Daniel Luckyman an der Strafraumkante doch zu einfach durchsetzen durfte. Und es hätte gar noch schlimmer für die Grün-Weißen kommen können. Denn in der Schlussphase musste Keeper Leon Seeger gleich zweimal Kopf und Kragen riskieren, damit zumindest dieser eine Punkt an der Wümme eingetütet werden konnte.

Sehr viel torreicher verlief dabei der erste Durchgang, den die Gäste durch Kevin Machado-De-Magalhaes mit einem satten Schuss in den Winkel eröffneten (19.). Doch nur 120 Sekunden später glich Firat Karaca per Strafstoß aus, nachdem Colak im 16er zu Fall kam. Kurz darauf ging Colak erneut im Strafraum runter, dieses Mal blieb der Pfiff aus. Fitschen: „Der Elfer war eigentlich sehr viel klarer als der erste.“ Dennoch durften die Platzherren wenig später erneut jubeln, als Bastian Falldorf das Leder 30 Meter vor dem Tor eroberte und mustergültig Colak einsetzte – 2:1 (34.). Zwar glich Timo von Reith nach einfachem aber effektiven Doppelpass zum 2:2 (36.) aus, doch gerade einmal 45 Sekunden später rappelte es erneut im Elsdorfer Gehäuse. Diesmal war Timo Kanigowski aus dem Hinterhalt nach zu kurz abgewehrter Ecke zur Stelle. Was allerdings auffiel: Bei Ballverlust agierten die Platzherren in einem 4:1:4:1-System zu oft zu sorglos. Gerade über die linke Abwehrseite konnte der schnelle Jonas Lancker immer wieder durchbrechen. Dessen Flanken sorgten auch für viel Gefahr, musste Seeger so schon im ersten Durchgang das ein oder andere Mal seine Klasse unter Beweis stellen. Reaktionsschnell dabei seine Tat in der 33. Minute, als er den Kopfball vom freistehenden von Reith entschärfte. Schon deshalb geht das Endergebnis auch so in Ordnung.

Von Frank Von Staden

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