Drittligist TV Oyten Vampires morgen in Bremen gefordert / „Haben alle an Bord“

Sebastian Kohls schiebt Werder die Favoritenrolle zu

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Auch morgen kann sich Denise Engelke im Derby beim SVW auf harte Gegenwehr einstellen.

Oyten - Seit drei Wochen haben die Damen des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires kein Pflichtspiel mehr bestritten. Daher wollte Sebastian Kohls seine Vorfreude auf die morgige Partie beim Lokalrivalen SV Werder Bremen (17 Uhr) auch nicht groß verbergen.

„In diesem Spiel stecken immer jede Menge Emotionen. Daher bin ich fest davon überzeugt, dass es auch dieses Mal wieder zur Sache gehen wird“, nimmt Oytens Coach für sein Team beim SVW die Rolle des Außenseiters in Anspruch.

„Werder hat vor der Saison ganz klar den Aufstieg in die 2. Liga als Ziel ausgegeben. Zwar haben sie gleich im Auftaktspiel bei der Niederlage gegen Blomberg einen herben Dämpfer hinnehmen müssen, doch in eigener Halle sind sie auf alle Fälle der Favorit“, hat Kohls einigen Respekt vor dem SVW. „Die Mannschaft ist in der Vergangenheit immer stärker geworden. Das liegt zum einen sicher an den vielen guten Einzelspielern. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Truppe in der Besetzung nun schon fast drei Jahre lang zusammen spielt“, warnt der TVO-Coach in erster Linie vor dem wurfgewaltigen Rückraum mit Marilena Niemann und Julia Lupke. Aber auch auf den Außenpositionen ist der SVW laut Kohls sehr gut besetzt. „Da dürfen wir uns keine einfachen Ballverluste im Spielaufbau erlauben und müssen in der Deckung vernünftig zupacken“, erwartet er dennoch ein Duell auf Augenhöhe: „Der Druck liegt bei den Ansprüchen des SVW eindeutig auf Seiten der Bremerinnen. Mal sehen, wie die Spielerinnen damit klar kommen, wenn wir vernünftige Gegenwehr leisten.“

Hinsichtlich seines eigenen Kaders macht sich Sebastian Kohls keine Gedanken. „Bei uns sind alle an Bord. Abzuwarten gilt es jedoch, wie schnell wir nach der langen Pause zu unserem Rhythmus finden. Sollten wir damit keine Probleme haben, entscheidet sicher die Tagesform.“ · kc

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