Schwache Vorstellung gegen Oldenburg / Yücel und Kaksi schon früh verletzt

0:2 – für den TB Uphusen wird die Luft schon dünner

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Jeweils zu Beginn der beiden Halbzeiten versagten Uphusens Goalgetter Saimir Dikollari (links) die Nerven.

Uphusen - Von Kai Caspers. Saimir Dikollari schüttelte nach dem 0:2 (0:1) gegen den VfL Oldenburg nur noch den Kopf. „Gegen so eine Truppe darf man nicht verlieren. Aber wir haben bislang in dieser Saison in den bisherigen drei Spielen auch nur eine gute Halbzeit abgeliefert. Und das ist dann eben einfach zu wenig“, zeigte sich der Stürmer des Fußball-Oberligisten TB Uphusen selbstkritisch.

Dabei hätte gerade Dikollari in der starken Anfangsphase der Uphuser für einen optimalen Start in die Partie sorgen können – nein, er hätte es sogar müssen. Nach einem Pass von Benjamin Titz auf Daniel Throl ließ dieser seinen Gegenspieler mit einer simplen Körpertäuschung ins Leere laufen und bediente mustergültig den in der Mitte stehenden Dikollari. Der TBU-Goalgetter hätte sich die Ecke aussuchen können, scheiterte jedoch an VfL-Keeper Jannik Zohrabian. Zu allem Überfluss setzte Dikollari auch den Nachschuss noch neben den Kasten. „Keine Frage. Den muss Saimir einfach machen. Dann kann das Spiel ganz anders laufen“, haderte Uphusens Coach Dennis Offermann im Nachhinein. Und auch Gäste-Trainer Ulf Kliche musste einräumen, „dass wir uns nach den ersten 20 Minuten über einen 0:2-Rückstand sicher nicht hätten beschweren dürfen“. Wie aus heiterem Himmel das 0:1 (31.). Nach einem Ballverlust im Mittelfeld fehlte es in der Uphuser Hintermannschaft an der nötigen Absicherung und Thore Sikken ließ TBU-Keeper Leon Seeger keine Abwehrmöglichkeit. Mustafa Azadzoy hatte nur wenig später den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz. Zu allem Überfluss mussten auf Seiten der Gastgeber mit Sedat Yücel und Bülent Kaksi noch zwei Defensivspieler in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt vom Platz.

Unmittelbar nach der Pause (47.) hatte Dikollari die nächste Chance auf dem Fuß, doch auch dieses Mal zeigte der Stürmer Nerven. Im Gegensatz zur Vorwoche gegen Jeddeloh war das allerdings nicht das Startsignal für eine Uphuser Aufholjagd. Ganz im Gegenteil. Viel zu oft wurde sich nun in Einzelaktionen verzettelt und die Schuld dann beim Nebenmann gesucht. Offermann: „Es kann nicht sein, dass wir uns auf dem Platz gegenseitig anmachen. Und wenn wir nicht langsam begreifen, dass wir Fußball arbeiten müssen, kann es für uns eine ganz schwere Saison werden. In der zweiten Halbzeit fehlte es komplett an der Ordnung. Geht das so weiter, müssen wir unsere Ziele ganz schnell korrigieren.“ Bestes Beispiel für die vielen Uphuser Unzulänglichkeiten am gestrigen Tag war das 0:2 (59.). Wieder ging einem vermeidbaren Freistoß ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld voraus. Anstatt jedoch sofort wieder in die Ordnung zu kommen, wurde zu lange gehadert. Die Oldenburger führten den Freistoß blitzschnell aus und Simon Brüning traf, wenn auch zuvor klar im Abseits, zum vorentscheidenden 0:2.

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