Thedinghauser verspielen Rang 24 wieder

Schröders bleiben in einer Düne stecken

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Eine Menge Pech hatten Jürgen Schröder (Bild) und Sohn Maximilian auf der vierten Dakar-Etappe.

Thedinghausen - Die Rallye Dakar scheint in 2018 nicht die der Thedinghauser Jürgen und Maximilian Schröder zu werden. Nachdem sie sich auf der vierten Etappe in San Juan de Marcona über 444 km (Wertung 330 km) zwischenzeitlich schon bis auf Platz 24 vorgearbeitet hatten, fielen sie später wieder auf Platz 48 zurück.

Es war ein Rundkurs, der es in sich hatte. 330 km mussten die Teilnehmer in den Dünen absolvieren. Das Highlight des Tages war für die Teams der Start. In Vierer-Teams erfolgte dieser direkt am Pazifikstrand. Nach 16 km bog der Kurs dann direkt in die Dünen und Canyons der Region ab. 

Wie von den Veranstaltern angekündigt war diese Etappe wohl die Königsprüfung der Dakar 2018. Extrem schwierige Wegpunkte, die man finden musste, um Strafzeiten zu vermeiden, und Canyons, bei denen man den Richtigen erwischen musste. Für die Navigatoren eine schwere und für manche eine zu schwere Aufgabe.

Drei Stunden Zeitverlust

Die Schröders, von Platz 45 gestartet, hatten sich bis zum fünften Wegpunkt auf Platz 24 vorgefahren. Auf dem Weg zu der nächsten Kontrollstelle sechs verloren die beiden aber mehr als drei Stunden, nachdem sie in einer Düne stecken blieben. Jürgen Schröder: „Eine tolle Prüfung, diese Dakar hat es in sich. Wir waren super unterwegs und hatten uns richtig weit nach vorne gearbeitet. Max hat den Weg super gefunden. Mehr als 20 Konkurrenten hatten wir bis nach dem fünften Wegpunkt überholt. Aber das Glück ist uns nicht gerade hold. Erst hatten wir Probleme, aus einem dünnen Kessel heraus zukommen, dann blieben wir in halber Höhe stecken – unsere gute Vorarbeit war dahin. Links und rechts passierten uns die Teams, die wir vorher hinter uns gelassen hatten. Wir mussten uns Stück für Stück ausgraben“, bedauerte Jürgen Schröder.

Auch Al-Attiyah hatte Pech

Auch Nasser Al-Attiyah aus Katar hatte auf dieser Etappe Pech. Nachdem der 47-Jährige mit seinem Toyota die erste und die dritte Etappe gewonnen hatte, blieb er auf der vierten Etappe dreimal im Sand stecken und verlor mehr als eine Stunde. Auch der ehemalige Fußballtrainer vom FC Porto, FC Chelsea und Tottenham Hotspurs, André Villas-Boas, konnte das Rennen in Südamerika nach einem Unfall in seinem Toyota nicht fortsetzen.

Die vierte Etappe gewann der Franzose Sébastien Loeb im Peugeot vor seinen Markenkollegen Carlos Sainz (Spanien) und Titelverteidiger Stéphane Peterhansel (Frankreich). Durch den dritten Platz bleibt Peterhansel vor der fünften Etappe, die von San Juan de Marcona nach Arequipa geht, bei den Autos Führender der Gesamtwertung. - jho

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