Weiter unter den Top-40, aber:

Schröder unterlaufen bei Dakar-Rallye zeitraubende Fehler

Trotz der vielen Anstrengungen und wenig Schlaf ist der Spaß beim Fahrer- und dem Mechaniker-Team noch nicht verflogen. Hier wird Luftgitarre zu AC/DC-Musik gespielt.
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Trotz der vielen Anstrengungen und wenig Schlaf ist der Spaß beim Fahrer- und dem Mechaniker-Team noch nicht verflogen. Hier wird Luftgitarre zu AC/DC-Musik gespielt.

Thedinghausen – Durchwachsener zwölfter Tag für den Thedinghauser Daniel Schröder bei der Rallye Dakar. So unterliefen dem Nissan-Fahrer auf der zehnten Etappe vom saudischen Wadi Ad Dawasir nach Bisha einige Fehler, die ihn und seinen Co-Piloten Ryan Bland letztlich auf Platz 55 in Ziel kommen ließen. Für das Gesamtergebnis bedeutete das Rang 38.

Auch auf dieser Etappe musste das deutsche Team wieder aus den hinteren Reihen starten. Von Position 136 ging es um 8.44 Uhr aus dem Biwak zur Special Stage (SS) über 223,21 Kilometer. Start der SS war dann um 11.34 Uhr. Hier standen 374,58 Kilometer an, die gewertet wurden. Danach mussten nochmals rund 161 Kilometer zum nächsten Biwak zurückgelegt werden.

Relativ viel Zeit verloren

Schröders Resümee nach dieser Etappe: „Leider mussten wir hinter den ganzen Buggys starten. Da haben wir heute relativ viel Zeit verloren. Da wir zum Teil in vielen Canyons unterwegs waren, war das Überholen der Fahrzeuge relativ schwer. Dazu kam dann noch, dass wir uns einmal annähernd festgefahren haben. Da habe ich einfach gepennt – das war ganz klar meine Schuld! Dann haben wir uns auch noch kurz vor der Neutralisation mit der Navigation vertan. So haben wir dann auch wieder unnötig einige Minuten liegen gelassen. Heißt: Die Fahrzeuge, an denen man sich vorher mühselig vorbeigekämpft hatte, waren dann wieder vor uns. Zu allem Überfluss ist uns dann auch noch wieder ein Riemen abgeraucht. Das kostete erneut 30 Minuten. Somit waren wieder die langsamen Fahrzeuge vor uns und so haben wir dann natürlich auch immer wieder mehr Zeit verloren. Das Glück war also erneut nicht auf unserer Seite! Morgen kommt noch einmal eine Etappe mit ordentlich Sand und Dünen, mal schauen, wie das wird. Ich hoffe, der Tag wird besser für uns.“

Wieder einiges zu tun hatte danach die Servicecrew in Bisha. Beim Fahren zum Auftanken des Nissan Navara fiel dem Team auf, dass der vierte Gang nicht vernünftig zu Schalten war. Also entschieden sich die Mechaniker um 23 Uhr noch kurzfristig zum Tausch des Getriebes. Das dauerte satte drei Stunden. Also ging es mal wieder spät ins Bett. Zum Glück dauerte die Fahrt zuvor zum Biwak nicht sehr lange, so dass ein wenig Schlaf vorgeholt werden konnte.

Luftgitarre zu AC/DC-Musik

Übrigens: Die Stimmung beim Fahrer- als auch Serviceteam ist immer noch glänzend. So wurde nach dem Schläfchen die Bluetooth-Box ordentlich aufgedreht, die mit AC/DC-Musik die Crew zu Luftgitarreneinlagen animierte. Der Spaß ist also trotz der vielen Anstrengungen immer noch vorhanden.  

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