Trotz Motor-Problemen an Tag sieben

Rallye Dakar: Daniel Schröder hält Platz 34

Daniel Schröder mit dem Auto bei der Rallye Daker in einer Düne.
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Leichte Probleme mit dem Motor – aber Daniel Schröder blieb auf dem 34. Gesamtplatz.

Thedinghausen – Einige Probleme am siebten Tag, nur als 50. im Ziel – aber Daniel Schröder hat bei der Rallye Dakar seinen 34. Platz in der Gesamtwertung behauptet. Rund um Riyadh kam das Auto des Thedinghausers und seines Co-Piloten Ryan Bland inmitten eines LKW-Trosses zu Schaden.

„Die Strecke war ordentlich verspurt, wir haben im Staub einen Haufen Steine erwischt, die auf der Strecke lagen, da sind wir leider ziemlich hart reingefahren und es gab einen ordentlichen Einschlag auf den Unterbodenschutz“, bericht Schröder vom Missgeschick.

Erneut war es im Biwak relativ früh losgegangen, um 8:16 Uhr nahm das Duo die 88,51 Kilometer zur Special Stage (SS) in Angriff. Ab dort betrug die gewertete Strecke 347,57 Kilometer, bevor nochmals 127,66 Kilometer zurück zum Biwak anstanden. Durch die neue Regelung der Startlisten und dadurch, dass sie am Vortag nicht so schnell unterwegs gewesen waren, mussten Schröder/Bland von Position 103 aus starten.

Schröder/Bland quasi mit angezogener Handbremse

Nach der Kollision mit den Steinen gab es eine Fehlermeldung im Fahrzeug von dem Temperatursensor für das Getriebe. Schröder: „Wir sind angehalten und haben festgestellt, dass eigentlich am Getriebe nichts sein kann. Wir haben aber gesehen, dass Öl aus dem Differenzial geleckt hat. Zumindest dachten wir das. Und da wir dort ohnehin nichts machen konnten, sind wir weitergefahren.“ Das Duo beschränkte sich fortan auf maximal 130 km/h und versuchte, beim Beschleunigen früh zu schalten, um das Ganze ein wenig zu schonen – quasi mit angezogener Handbremse. „Wir haben das Beste draus gemacht und nicht allzu viel Zeit verloren. Wir sind rund eine Stunde hinter den Führenden ins Ziel gekommen, das ist nicht ganz so schlecht gewesen.“

Im Biwak haben die Mechaniker dann festgestellt, dass es gar nicht das Differenzial war, sondern dass durch den Schlag von unten eine Schraube vom Motor abgehauen ist. „So hatten wir ein kleines Ölleck vom Motoröl. Wir sind aber noch glücklicherweise so ganz gut durch die Etappe gekommen. Die Mechaniker haben sich direkt nach Ankommen im Biwak daran gemacht, das Ganze zu reparieren. Es war nicht so schlimm wie gedacht“, atmete Schröder durch: „Es sah so aus, als ob wir noch genug Öl im Motor hatten, sodass wir keine Langzeitschäden haben sollten. Wir hoffen, dass es nicht wieder passiert und sind weiter guter Dinge.“  vde

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