Kreisoberliga: Behrmann-Team wieder auf Kurs / HSG-Coach Vast nach 26:20-Erfolg zufrieden / Kirchlinteln patzt – erste Niederlage

Schreiber und Dell schreiben Daverdener Erfolgsstory fort – 25:22

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Kaum zu stoppen: Daverdens Silvia Schreiber. ·

Daverden - Die Damen der SG Achim/Baden bleiben in der Handball-Kreisoberliga das Maß aller Dinge. Nach dem 27:12 über Mittelweser führt die SG weiter verlustpunktfrei die Tabelle an. Eine überraschende Niederlage setzte es indes für den TSV Kirchlinteln gegen Scheeßel. Am Tabellenende rangiert weiterhin der punktlose MTV Riede.

TSV Kirchlinteln - TV Scheeßel 22:23 (11:15). Die Niederlage hatten sich die Gastgeberinnen selber zuzuschreiben. Das Team von Trainer Sven Aschmies agierte einfach zu fehlerhaft und machte es den Gästen damit leicht. Schon zur Pause hieß es 11:15, ehe Kirchlinteln eine Aufholjagd startete – 20:20 (54.). Danach wurden jedoch beste Chancen vergeben und Scheeßel sorgte mit dem 23:21 (59.) für die Vorentscheidung.

TSV Daverden - TSV Intschede 25:22 (15:12). Das Team von Trainer Marco Behrmann zeigte sich gut erholt von der ersten Niederlage. Im Derby gegen Intschede hatten die Gastgeberinnen in Katharina Dell und Silvia Schreiber ihre herausragenden Kräfte. Nach dem frühen 5:2 (7.) und dem 13:8 (21.) ging es mit 15:12 in die Pause. Das sorgte aber nicht für Sicherheut, denn spätestens nach dem 17:16 (44.) rochen die Gäste wieder Lunte. Doch zu mehr reichte es nicht. „Wir spielen einfach nicht beständig genug und lassen zu viele Chancen ungenutzt“, ärgerte sich Intschedes Trainer Peter Bartniczak.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - MTV Riede 26:20 (13:8). Während der MTV seine fünfte Niederlage kassierte, rückt die HSG nach dem Erfolg auf Platz drei vor. „Das war endlich mal wieder richtig gut von uns. Wir haben als Kollektiv funktioniert“, freute sich HSG-Trainerin Svenja Vast, die ihrem Team über 50 Minuten eine starke Leistung bescheinigte. Nach dem 13:8 zur Pause erwischte Riede den besseren Start in die zweite Hälfte und verkürzte auf 13:14 (40.). Was folgte, war ein 8:3-Lauf der Gastgeberinnen zum 22:16 – die Entscheidung.

TB Uphusen - HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf 12:28 (5:15). „Das war ein Desaster“, nahm TBU-Coach Peter Hatje kein Blatt vor den Mund. Allerdings musste er auch auf fünf etatmäßige Rückraumspielerinnen verzichten. Hatje: „Das konnten wir nicht auffangen. Daher war mein Team mit der Gesamtsituation überfordert.“ Bis zum 4:5 (13.) war es ein Duell auf Augenhöhe, ehe die Gäste zur Pause uneinholbar auf 15:5 davonzogen. „Jetzt müssen wir kommende Woche beim Tabellenletzten Riede Farbe bekennen“, hofft Hatje auf Besserung.

TuS Rotenburg - TSV Morsum II 26:16 (10:8).Auch die kürzlich vollzogenen Trainerdemission von Michael Vöge (wir berichteten gestern exklusiv) hat die Morsumer nicht wieder in die Erfolgsspur geführt. Dabei hielt das Team um die vierfache Torschützin Anika Ebell zunächst gut mit und führte 8:6 (23.). Doch viele Wechsel verdarben den Morsumer Brei und die Wümmestädter drehten die Partie durch vier Treffer am Stück. Das machte offenbar Eindruck und beim 20:15 (45.) war die Messe gelesen.

SG Achim/Baden - HSG Mittelweser 27:12 (10:6). Bloß nicht zu hoch hängen will SG-Trainerin Anja Dumke diesen Erfolg. Dafür waren die Gäste einfach zu schlecht. Nach dem 7:3 (15.) nahm der Tabellenführer endgültig Fahrt auf. „Dabei haben wir gefühlt 20 Minuten in der Deckung gestanden“, verwies Dumke auf das langsame Spiel der Gäste. Ein starkes Spiel zeigten die SG-Torhüterinnen Melanie Pust und Maja Selmikat. Aber auch die Außenspielerinnen hatten einen guten Tag erwischt und nutzten die sich bietenden Chancen konsequent zu Treffern. „Ich hoffe, dass es bei uns jetzt Klick gemacht hat“, so Dumke. · bjl

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