Verdener Renntag: Trainerin feiert ebenso wie der Reiter / Wallach Bargello nach Unfall mit Beinbruch eingeschläfert

Schnakenberg und Dygas siegen doppelt

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Siegte zweimal: Raoul Johannes Dygas, hier auf Belle Syrienne.

Verden - Von Jürgen Honebein. Spannender Galopprennsport wurde den rund 2500 Zuschauern am ersten Verdener Renntag nach dreijähriger Pause geboten. Erfolgreichste Trainerin war Elfi Schnakenberg (Blender) mit zwei Siegen – Amateurrennreiter Raoul Johannes Dygas (Cluvenhagen) gewann ebenfalls zwei Rennen.

Der Renntag wurde aber von einem Unfall überschattet, als im vorletzten Rennen der zehnjährige Wallach Bargello in einem Flachrennen 100 Meter vor dem Ziel plötzlich vorne einknickte und zu Fall kam. Der Wallach musste laut Tierarzt Dr. Paeper mit gebrochenem Bein eingeschläfert werden. Jockey Pascal Jonathan Werning kam mit dem Schrecken davon.

Gleich zum Auftakt wurde die siebenjährige braune Stute Belle Syrienne, die von Simon James Stokes (Racing Manager Gestüt Fährhof) trainiert wird, in einer Prüfung über 2400 Meter ihrer Favoritenrolle gerecht. Dygas übernahm rund 1000 Meter vorm Ziel die Spitze und siegte leicht vor Nuevo Leon und Tressa. „Über den Erfolg habe ich mich besonders gefreut, denn auf dem Gestüt Fährhof habe ich bei Simon Stokes vor vielen Jahren das Reiten gelernt“, erinnert sich der Cluvenhagener.

Elfi Schnakenbergs erster Sieger war der sechsjährige Halbblüter Schattentänzer, der mit Katrin Bucklitsch das Amazonenreiten über 2400 Meter vor Skymaster und Bella Bravo gewann. Keine Rolle spielte hier mit Alanco eines der besten deutschen Hindernispferde. Den zweiten Sieg gab es für Schnakenberg und Dygas zum Abschluss, als La Janina einen Ausgleich IV über 2400 Meter leicht vor dem Stallgefährten Good Prince sowie Vesus gewann. Richtig Geld für die „Zocker“ gab es im „Preis des Autohauses Aureus“, einem Ausgleich IV über 1650 Meter, zu gewinnen. Der fünfjährige Wallach Rheinstern hatte das erste Mal Scheuklappen und lief gleich wie verwandelt. Sofort nach dem Start beorderte Eva Marie Herresthal den Wallach an die Spitze und verteidigte diese bis ins Ziel. Zweiter wurde Dashing Divine aus dem Quartier der Achimer Trainerin Martina Grünewald und Dritter der Halbblüter Brezetti. Wer die drei Pferde in richtige Reihenfolge gewettet hatte, bekam für zehn Euro Einsatz 12 409 Euro ausbezahlt.

Galopprenntag in Verden

Galopprenntag in Verden

Pech hatte die von Pavel Vovcenko (Achim) trainierte Fuchsstute Super Lena, die vor dem Start ihre Reiterin Jana Oppermann absetzte und einige Runden drehte. Super Lena konnte daher nicht mehr am Rennen über 1850 Meter teilnehmen. Davon profitierte Huck Finn aus dem Stall des Gütersloher Reinhard Johannsmann, der die Prüfung vor Lantino und Thebana Two gewann. Im „H. Focke-Gedächtnis Preis“ war der sechsjährige Wallach Wheredreamsare mit Janine Beckmann nicht zu schlagen. Sofort nach dem Start des über 1850 Meter führenden Rennens übernahm Wheredreamsare die Spitze und siegte überlegen vor dem mit großem Speed endenden Aprilio aus dem Stall von Torsten Reineke (Oyten) mit Dygas.

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