2:0 – TB Uphusen schlägt Egestorf / Dikollari trifft doppelt zum Abschied

Schmitz sieht verdienten Sieg

+
Sorgte in der Anfangsphase für viel Elan auf der linken Seite: Uphusens Sedat Yücel (rechts).

Von Kai CaspersUPHUSEN · Dank einer engagierten Leistung verabschiedete sich Fußball-Oberligist TB Uphusen mit einem 2:0 (2:0)-Erfolg im letzten Heimspiel der Saison über den 1. FC Germania Egestorf/Langreder von seinen Fans. „Ich denke, dass wir die Partie letztlich nicht unverdient gewonnen haben. Schließlich mussten wir satte 60 Minuten in Unterzahl spielen“, resümierte TBU-Coach Andre Schmitz.

Dem wollte auch Germanias Trainer Jan Zimmermann nicht widersprechen. „Auch wenn wir uns bei den beiden Gegentoren dumm angestellt haben, hätten wir aus der Überzahl mehr machen müssen. Aber zum einen fehlte uns im Abschluss das nötige Glück und zum anderen haben wir gerade nach dem Wechsel die nötige Ruhe im Spiel nach vorne vermissen lassen. Nutzen wir aber eine unserer Chancen, wäre ein Punkt sicher drin gewesen.“

Im Anschluss an die Partie brachte es Martin Puls dann auf den Punkt. „Letztlich war es ein Freundschaftsspiel mit einem positiven Ausgang für uns“, bekannte der neue sportliche Leiter des TBU. Ins gleiche Horn stieß auch sein Vorgänger Reiner Kreie, der in der Halbzeitpause nach 25 Jahren in Diensten des Turnerbundes gebührend verabschiedet wurde.

Apropos Abschied: Nachdem Saimir Dikollari unter der Woche seinen Wechsel zum Brinkumer SV bestätigt hatte, demonstrierte der Goalgetter auch gegen Egestorf noch einmal eindrucksvoll seine Qualitäten. Nachdem Sebastian Koltonowski nach einem Eckball mit einem platzierten Kopfball noch knapp den Führungstreffer verfehlt hatte (6.), machte es Dikollari wenig später besser. Allerdings gebührte der Großteil des Treffer Marvin Osei, der zunächst nicht nur drei Gegenspieler hatte aussteigen lassen, sondern dann auch noch das Auge seinen besser postierten Mitspieler hatte. Dikollari hatte dann keine Mühe das Leder aus kurzer Distanz ins Tor zu schieben – 1:0 (10.). Einen unglücklichen Abschied erwischte indes Mirco Temp. Hatte er sich bereits frühzeitig die Gelbe Karte eingehandelt, leistete er sich in der 31. Minute nicht nur einen kapitalen Fehlpass, sondern darüber hinaus im Anschluss auch noch ein vermeidbares Foul – Gelb-Rot. Nur gut, dass erneut Dikollari zwei Minuten später in eine verunglückte Rückgabe von FC-Kapitän Baranek sprintete und Gäste-Keeper Raum keine Abwehrmöglichkeit ließ – 2:0 (33.).

Nach der Pause erhöhte der Tabellendritte aus Egestorf zwar den Druck, doch die gut gestaffelte Hintermannschaft des TBU um Denis Spitzer brachten die Gäste nur selten in Verlegenheit. Zudem hatte Uphusens Keeper Oliver Blum einen guten Tag erwischt und war seinem Team ein sicherer Rückhalt.

Das könnte Sie auch interessieren

Wie werde ich Winzer/in?

Wie werde ich Winzer/in?

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

Meistgelesene Artikel

TV Oyten siegt dank Fistik und Ebersbach 6:3 in Ottersberg

TV Oyten siegt dank Fistik und Ebersbach 6:3 in Ottersberg

Keeper Ruschenbaum garantiert Achim IV Sieg über Kirchlinteln

Keeper Ruschenbaum garantiert Achim IV Sieg über Kirchlinteln

Squash-Oberligist SC Achim-Baden holt fünf Punkte

Squash-Oberligist SC Achim-Baden holt fünf Punkte

Radpolo: Etelsens Anika Müller und Viola Waschwill Favorit

Radpolo: Etelsens Anika Müller und Viola Waschwill Favorit

Kommentare