NFV-Pokalauslosung morgen in Uphusen nach Oberliga-Duell mit Braunschweig

Schmitz: „Heimspiel – aber bitte nicht gegen Rehden“

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Beste Karten auf seinen ersten Oberliga-Einsatz: Uphusens neuer Keeper Oliver Blum. ·

Von Ulf von der EltzUPHUSEN · Eigentlich sollte der Fokus beim TB Uphusen nach dem 5:1-Coup im Niedersachsenpokal über den SV Wilhelmshaven klipp und klar auf den morgigen Oberliga-Kontrahenten FT Braunschweig gerichtet sein. Doch Barsinghausen macht Schmitz und Co. einen dicken Strich durch die Rechnung – wenn auch in äußerst positiver Hinsicht: Im Anschluss an das Heimspiel um Punkte (Anpfiff 16 Uhr) steigt am Arenkamp die Auslosung für das Halbfinale des lukrativen Pokalwettbewerbs, das am Ostermontag, 21. April, ausgetragen wird.

Die war ursprünglich für gestern in der Verbandszentrale geplant, aber auch der Braunschweiger 7:5-Sieg im Elfmeterschießen über Regionalligist TSV Havelse lässt die Funktionäre umdenken. Da sich ausgerechnet die beiden verbliebenen Oberligisten morgen um Punkte duellieren, dürfte das der bessere Anlass sein. Und klar ist ebenso, dass TBU-Coach Andre Schmitz zwei Wünsche parat hat: „Ein Heimspiel und bitte nicht Rehden als Gegner.“

Auf dem Weg in die hoch attraktive 1. Hauptrunde des DFB-Pokals – die Sieger der beiden Halbfinalspiele sind automatisch dabei – schätzt Schmitz die Rehdener als stärksten Widersacher ein. Auch wenn das Los den zweiten Regionalligisten VfB Oldenburg bescheren würde, hätte der Turnerbund Heimrecht. Ein Auswärtsspiel wäre nur im abermaligen Aufeinandertreffen mit FT Braunschweig möglich. In jedem Fall gilt: Noch 90 Minuten bis zur Pokal-Glückseligkeit.

Dies alles aus den Köpfen seiner Kicker zu bekommen und sie auf die Männer aus der Löwenstadt einzustellen – so lautet die Aufgabe für Andre Schmitz: „Sicher habe auch ich das 5:1 über Wilhelmshaven richtig genossen, aber jetzt wollen wir den ersten Oberliga-Sieg einfahren.“ Wie schwer das Unterfangen wird, zeigt schon der Blick auf die Tabelle, der Mitaufsteiger thront mit neun Punkten und 9:1 Toren an der Spitze. „Eine kompakte Truppe, die mit Libero hinter der Viererkette agiert, viel durchs Zentrum spielt und blitzschnell umschaltet. Da müssen wir ruhig und konzentriert bleiben“, nennt der TBU-Coach die Marschroute.

Nichts beitragen kann einer der Matchwinner vom Mittwoch: Benjamin Titz zog sich eine schwere Zerrung zu und fällt mindestens zwei Wochen aus. Für ihn darf Mario Gloger auf einen Startelf-Platz hoffen. Ebenso fehlt Stürmer David Airich (Prüfung bei der Technikerschule), den Aykut Kaldirici oder Philipp Schönewolf vertritt. Wieder genesen, aber privat verhindert ist Sebastian Koltonowski. Im Tor zeigte Oliver Blum eine starke Vorstellung – zwar entscheidet Schmitz erst nach dem Abschlusstraining, aber der Neuzugang dürfte im Duell mit Bastian Rosilius die besseren Karten besitzen.

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