Stürmer treffen beim 3:1 des Fußball-Landesligisten über VSV Hedendorf/Neukloster

Schmidt und Colak lassen Ottersberg jubeln

Das 2:0 für den TSV Ottersberg: Görkem Colak trifft gegen Hedendorfs Keeper Sebastian Menzel.
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Das 2:0 für den TSV Ottersberg: Görkem Colak trifft gegen Hedendorfs Keeper Sebastian Menzel.

Nach der verkorksten Vorbereitung und der klaren Auftaktniederlage in Harsefeld setzte Fußball-Landesligist TSV Ottersberg am Sonntag durch einen verdienten 3:1 (2:1)-Erfolg über den hoch gehandelten VSV Hedendorf/Neukloster ein dickes Ausrufezeichen. Die Treffer für die Hausherren erzielten zweimal Kai Schmidt (6./86.) sowie der bärenstarke Görkem Colak (34.). Zwischenzeitlich verkürzen konnte Jan Scheppeit (39.).

Ottersberg – In den ersten 30 Minuten lieferte der TSV Ottersberg vor allem taktisch eine absolut vorzeigbare Leistung ab, führte so auch hochverdient mit 2:0. Vor allem in der Defensivbewegung zeigten sich die Hausherren stark verbessert, standen die einzelnen Ketten eng beieinander und ließen so dem VSV keine Räume. „Das war absolut okay. Bis dahin haben viel richtig gemacht. Wir wollten stabil stehen, das ist uns gelungen. Danach aber haben wir immer komplizierter gespielt, wollten den Ball zu schnell in die Spitze treiben. Da war es wieder ein Rückschritt, hat jeder mehr für sich gespielt. Da war der Anschlusstreffer die logische Folge“, wollte später Coach Mike Barten die Leistung seines Teams nicht zu hoch loben und fügte an: „Ganz ehrlich, noch mehr solcher Spiel und ich altere um zehn Jahre!“

Barten: „Anschlusstreffer war logische Folge“

Die Führung der Platzherren fiel nach einer Ecke, die der umsichtige Innenverteidiger Patrick Küsel am kurzen Pfosten auf Colak brachte, der daraufhin von Sinan Gunay nahe des Fünf-Meter-Raumes zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß versenkte Schmidt dann mit etwas Glück, denn Keeper Sebastian Menzel hatte noch die Finger am Ball. Das 2:0 entsprang dann einem Ballgewinn von Firakt Karaca im Mittelfeld. In der Folge war die Hedendorfer Defensive schon zu weit in der Vorwärtsbewegung, um den Steckpass auf den durchstartenden Görkem Colak zu verhindern. Dass die Gäste dann zum Anschluss kamen, war der Unerfahrenheit des ansonsten sehr mutig aufspielenden Wedat Becek geschuldet, der einen Flankenball mit einem Querschläger im 16er scharfmachte. Letztlich bedankte sich Scheppeit mit dem 1:2.

Barten bestimmt Tölle zum Kapitän

Nach der Pause drückte der VSV mit Macht auf den Ausgleich, traf dabei aber auf einen Gegner, der sich nun mit viel Willen in jeden Angriff stürzte und auch selbst noch die ein oder andere Chance zu kreieren wusste. So ließ Karaca das 3:1 aus nur fünf Metern fahrlässig liegen (51.), traf Kapitän Jannik Tölle (O-Ton Barten: „Ich habe ihn dazu bestimmt!“) aus 25 Metern nur den Pfosten mit einem echten Pfund (72.). Vier Minuten vor dem Abpfiff dann aber dich der erlösende Treffer für die Gastgeber, als Schmidt das Leder im Gewühl nach Schuss von Roman Janot über die Linie stochern konnte. Als dann der sehr souverän wirkende Leon Seeger im TSV-Tor einen Tarkocin-Schuss glänzend um den Pfosten lenken konnte (90.), waren die ersten drei so wichtigen Punkte gegen den Abstieg im Sack.

Von Frank Von Staden

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