Handballturniere in Lund: Jungen 16 der SG erfolgreichstes Kreisteam / „Eine coole Sache“

Schmidt-Sieben erst im Viertelfinale gestoppt

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Lana Caesar

Verden - Von Björn LakemannEinmal mehr machte sich eine Reisegruppe aus dem Handballkreis Verden auf ins schwedische Lund. Dort gelang zwar nicht der große Wurf, doch die Teilnahme am weltgrößten Hallenturnier ist als guter Schritt in Sachen Teambuildung zu bewerten. Die vier Teams aus drei Vereinen des HK Verden fühlten sich wohl unter den über 500 Mannschaften, die alle in der selben Schule untergebracht waren.

Das fand auch Coach Carsten Buschmann, der mit seinem Co-Trainer Jens Albers und der MSG Bassen/Grasberg (Jungen 19) erstmals in Skandinavien weilte. „Eine coole Sache, bei der wir jede Menge Spaß hatten“, befand Buschmann, der 2014 wieder in die schwedische Universitätsstadt reisen würde. In der Vorrunde gelang seiner MSG (Mannschafts-Spielgemeinschaft) nach deutlichen Pleiten gegen skandinavische Teams zum Abschluss ein 15:9 gegen Uetersen. Im Achtelfinale des B-Cups war nach dem 12:18 gegen Oberursel Endstation.

Da war auch das Ende der Fahnenstange für die beiden anderen Kreisvertreter erreicht. Als Vorrundenfünfter scheiterte der TSV Daverden, der in seinem ersten Turnierspiel mit Trainerin Lana Caesar das Team aus Oberursel noch mit 19:13 bezwungen hatte, denkbar knapp mit 14:16 gegen FiF 1 aus Dänemark.

Auch die SG Achim/Baden musste im Achtelfinale die Waffen strecken. Im letzten Gruppenspiel gelang dank grandioser Deckung ohne Gegentor in Durchgang zwei ein 8:6 gegen Ellerbek. Keeper Hendrik Obermeyer hielt wie ein Großer und die Deckung tat ihren Teil. Im Achtelfinale verlor das Team von Übungsleiter Karsten Krone aber mit 11:14 gegen Øresund. „Man muss sich den Sachen stellen und erkennen, dass die anderen einfach besser waren. Aber erst unnötige Zeitstrafen und Gegenstöße brachen uns das Genick“, befand Krone, der ein Match auf Augenhöhe sah.

Das beste Team aus dem HK Verden waren die Jungen 16 der SG Achim/Baden, die bis ins Viertelfinale vorstießen. Dort war für das Team von Thorben Schmidt nach dem 13:12 im Achtelfinale gegen H 43 Lund 2 gegen die erste Lund-Vertretung das Aus perfekt. „Bei der 11:20-Niederlage mussten wir erkennen, dass das Team aus Schweden einfach noch schneller und in der Deckung präsenter war als ihre Reserve“, gestand Coach Thorben Schmidt.

Und doch tat sich mit dem Cluvenhagener Noah Dreyer, der beim Landesligisten TV Oyten spielt, ein Spieler aus dem HK hervor, der mit der Mannschaft aus Aurich bis in Halbfinale kam. „Zwei Auricher Auswahlkollegen fragten, ob ich Lust hätte. Wir hatten echt Spaß und die Lundspelen waren ein Riesenerlebnis“, sprach der wurfgewaltige Noah Dreyer wohl allen Teilnehmern bei diesem Event zwischen den Jahren aus der Seele.

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