Oytens Keeper wechselt nach Etelsen

Schlosspark – Skupins Sehnsucht

Auf gute Zusammenarbeit in Etelsen: Keeper Benjamin Skupin (links) und sportlicher Leiter André Koopmann.

Etelsen - Von Ulf Von Der Eltz. Spektakulärer Torwart-Wechsel in der Fußball-Bezirksliga: Benjamin Skupin verlässt am Saisonende den TV Oyten und steht künftig beim TSV Etelsen zwischen den Pfosten. „Hoffentlich in der Landesliga“, wie der 30-Jährige am Mittwoch auf Nachfrage dieser Zeitung seinen Wunsch äußerte.

Die sportliche Herausforderung nennt der Versandmitarbeiter einer Bremer Firma auch als Hauptgrund für seine Entscheidung: „Ich hatte vier wunderbare Jahre in einem Super-Verein, der vor allem jungen Spieler viel bietet. Aber nun im besten Torwart-Alter möchte ich noch mal eine Klasse höher spielen.“ In dieser Hinsicht geht der Schlussmann auf Angriff: „Ich möchte einfach den Schritt heraus aus meiner Komfortzone wagen.“

Dabei hätte Skupin auch nach Bornreihe wechseln können, was sein Noch-Trainer Axel Sammrey („ihm habe ich viel zu verdanken“) für sportlich sinnvoller gehalten hätte. „Auch dort gab es ein tolles Angebot. Letztlich war es eine Bauchentscheidung – 100 Prozent Etelsen gegen 95 Prozent Bornreihe“, erläutert Skupin. Die Macher am Schlosspark („die Atmosphäre dort fasziniert mich“) legten also ein total überzeugendes Konzept auf den Tisch und erfüllen praktisch des Torhüters Sehnsucht. Der Routinier freue sich einfach, ein Teil davon zu sein: „Ich bin mir sicher, dass in den nächsten zwei, drei Jahren der Aufstieg gelingen wird, wenn es in dieser Saison nicht klappen sollte.“

Der Kontakt zu den Blau-Weißen war über Nico Kiesewetter, ebenfalls ein gebürtiger Stuhrer, entstanden. Während der Stürmer vor seiner Etelser Zeit für die TSG Seckenhausen spielte, trug Skupin das Trikot seines Heimatvereins TV Stuhr, bevor es ihn mit 23 zur TS Woltmershausen zog, wo er drei Jahre die Bälle fing.

Am Schlosspark wird der neue Keeper, nach Soforthilfe Justin Gericke der zweite Zugang für nächste Saison, mit offenen Armen empfangen. André Koopmann, sportlicher Leiter: „Die Routine spricht für Benjamin. Wir wollten einfach den Druck auf Cedric Dreyer erhöhen, es soll einen richtigen Konkurrenzkampf um den Platz im Kasten geben.“

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