Kreisoberliga: Oyten lässt Ottersberg im Derby keine Chance / Embsen im Pech

Schlenkers Umstellung macht sich bezahlt – 29:19

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Oytens Marius Brandt (am Ball) stellte Ottersberg immer wieder vor Probleme. ·

Oyten - Nichts zu bestellen hatten der ersatzgeschwächte Handball-Kreisoberligist TSV Ottersberg im Derby beim TV Oyten und kassierte eine herbe 19:29-Packung. Der TSV Intschede hat nach dem knappen 28:27 gegen den TuS Komet Arsten II jetzt ein positives Punktekonto, während der TSV Embsen nach dem 26:27 gegen den TuS Rotenburg II weiter im Tabellenkeller feststeckt.

TV Oyten - TSV Ottersberg 29:19 (14:11). „Neben den beiden Punkten ist mir ganz wichtig, dass wir nur 19 Tore kassiert haben“, strahlte Oytens Trainer Arwin Schlenker und stellte seiner Deckung ein erstklassiges Zeugnis aus. Dagegen wollte Gäste-Coach Thomas Cordes erst gar nicht lange um den heißen Brei herumreden: „Bei unser Personallage mussten wir mit der Pleite rechnen. Unser größtes Problem ist die fehlende Durchschlagskraft.“ Noch in der ersten Halbzeit hatte es für die Gäste ganz gut ausgesehen, war beim 11:14 zur Pause noch nichts entschieden. „Nach dem Wechsel haben wir mit einer 3:2:1-Deckung noch aggressiver gespielt und Ottersbergs Haupttorschützen Marico Dumke enger markiert“, war das für Schlenker der Schlüssel. Bis auf 19:13 (40.) enteilte der TVO. Dank einiger Paraden von Lennart Lingener verkürzten die Ottersberger noch auf 16:19 (44.), doch danach sorgte der TVO um den achtfachen Torschützen Marius Brandt mit dem 23:18 (50.) für die Vorentscheidung.

TSV Embsen - TuS Rotenburg II 26:27 (14:15). Das Team aus Embsen ist auch weiterhin nicht vom Glück verfolgt. Allerdings offenbarten die Gastgeber auch einige Probleme im Abschluss. Passend dazu vergab Routinier Manuel Kinner Sekunden vor dem Ende den möglichen Ausgleich. „Natürlich hatten wir uns den Saisonstart anders vorgestellt. Aber Handball ist manchmal eben grausam“, grummelte Embsens Trainer Heiner Cordes. Dabei hatte sein Team nach dem 8:11 (22.) ins Spiel gefunden und einen 6:1-Lauf hingelegt – 14:12. Nach dem Wechsel entwickelte sich ein Kopf an Kopf-Rennen. Zwei Minuten vor dem Ende führte Embsen noch mit 26:25. Doch nach dem Ausgleich suchte das Heimteam zu schnell den Abschluss und wurde bestraft. Der Konter des Wümme-Teams traf den TSV ins Mark und Kinners Fahrkarte verdarb den möglichen Punktgewinn. „Wir sind in einer ganz bescheidenen Situation“, hat Embsens Cordes erkannt.

TSV Intschede - TuS Komet Arsten II 28:27 (15:14). „Endlich mal ein Gegner, der nicht jünger war als wir“, schmunzelte Intschedes Übungsleiter Gerd Meyer, der sich über das Tempo der Seinen freute. Intschede erwischte einen guten Start und legte durch einen Treffer von Sascha Behrens ein 11:7 (20.) vor. Doch die Bremer schlugen zurück und führten nach dem Wechsel mit 18:15. Jetzt aber nahm das Meyer-Team Tempo auf und sorgte mit einem 9:1-Lauf zum 24:19 für die Vorentscheidung. · bjl

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