Im Hürdenrennen einige Pannen und Stürze / Schnakenbergs Zenith Dritter

Schlechtes Geläuf in Hoppegarten

Elfi Schnakenberg. 
Archivfoto: iw
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Elfi Schnakenberg. Archivfoto: iw

Verden – Zum Abschluss der wegen der Corona-Krise besonderen Galopprennsaison 2020 in Berlin-Hoppegarten gab es erstmals in diesem Jahr ein Hürdenrennen, das mit 13 Pferden außerordentlich gut besetzt war.

Und es waren einige Vollblüter am Start, die auf der flachen Strecke schon bemerkenswerte Erfolge errungen hatten, aber über die „Besen“ Neulinge waren. So zum Beispiel der Sieger im „Großen Preis von Europa 2018“ in Köln (Khan) und der Sieger im belgischen St. Leger in diesem Jahr in Waregem, Successor. Durch die vorherigen neun Flachrennen befand sich das Geläuf in Hoppegarten aber in einem solch miserablen Zustand, dass viele Pferde angehalten wurden und den Kurs daher nicht beendeten. Der Sieg ging an den siebenjährigen Wallach Successor, der mit der Amazone Veronika Rezakova überlegen vor dem von Pavel Vovcenko (Achim-Bollen) trainierten Debütanten Shoemaker mit Pavel Slozil und dem von Toni Potters (Achim-Bollen) ins Rennen geschickten vierjährigen Wallach Narello mit Sonja Daroszewski gewann.

Die drei erstplatzierten Pferde profitierten aber von zwei Zwischenfällen an den letzten beiden Sprüngen. Am vorletzten Hindernis kam der völlig überlegen an der Spitze liegende sechsjährige Hengst Khan mit Robin Weber zu Fall und am letzten Sprung der ebenfalls weit in Führung liegende tschechische Gast Silver Seam mit Jan Kratochvil. Beide Pferde rutschten nach dem Sprung auf dem tiefen Geläuf aus. Jockeys und Pferde blieben aber zum Glück unverletzt.

Zwischenfälle an den letzten zwei Sprüngen

Die Trainer aus dem Kreis Verden waren in dem Rennen über die Hürden besonders stark vertreten. Pavel Vovcenko sattelte mit Shrubland, Shoemaker, Feuerblume und Dantos gleich vier Pferde und Toni Potters mit Narello und Almata zwei Vollblüter. Elfi Schnakenberg (Blender-Jerusalem) war ebenfalls mit zwei Pferden dabei, jedoch spielten Good Will und Onneck keine Rolle.

In einem Ausgleich IV über 1600 Meter kam die Rekordzahl von 20 Pferden an den Start, darunter auch der von Elfi Schnakenberg trainierte und zuletzt drei Mal in Folge siegreiche sechsjährige Wallach Zenith mit Mirko Sanna im Sattel. Mirko Sanna legte sich mit seinem Wallach aber viel zu weit aus dem Rennen und lag zu Beginn der Zielgeraden noch an letzter Stelle mit mehr als 50 Meter Rückstand auf die Spitze. Am Ende reichte es aber für Zenith mit viel Speed immerhin noch zu Platz drei. Bei einem etwas glücklicheren Rennverlauf wäre der vierte Sieg in Folge durchaus möglich gewesen. Gewonnen wurde die Prüfung von Aran mit dem Champion Bauyrzhan Murzabayev im Sattel vor L’utopie mit Andrasch Starke. Der nächste deutsche Renntag findet am Sonntag, 8. November, in München statt. Beginn ist um 10.25 Uhr. jho

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