Schaphuser nimmt beim Fußball-Bezirksligisten verwaisten Co-Trainerposten an

Bischoff wieder Bassener

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Will für ein halbes Jahr gemeinsam mit Marco Holsten als Trainer arbeiten: Uwe Bischoff.

Bassen - Von Frank von Staden. Bassens Bezirksliga-Fußballer sind auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger für ihren ausgeschiedenen Co-Trainer Uwe Rechten (jetzt Chef-Coach des Kreisligisten TSV Bierden) schnell fündig geworden. Ab sofort wird der 55-jährige Uwe Bischoff gemeinsam mit Trainer Marco Holsten die Geschicke bei den Grün-Roten in die Hand nehmen. „Allerdings nur bis zum Saisonende. So ist es mit den Verantwortlichen abgemacht“, stellte der einstige Übungsleiter des Klassenpartners MTV Riede unmissverständlich klar.

Bischoff ist die Ideallösung für den Landesliga-Absteiger, kennt er doch die Strukturen an der Dohmstraße aus dem Eff-Eff. Immerhin spielte der Schaphuser viele Jahre im TSV Bassen, stand auch schon gemeinsam mit Andreas Borchert als Trainer dort an der Seitenlinie. „Ich freue mich ungemein auf die Zusammenarbeit, denn Uwe und ich funken auf einer Wellenlänge. Er war damals mein Trainer in meinem letzten Herrenjahr, so schließt sich quasi der Kreis. Und überall, wo er als Trainer tätig war, hat er einen super Job gemacht. Wir sprechen beide die Bassener Sprache – und sind auch noch beide Bayern-Fans. Was will man mehr“, freute sich Holsten riesig über die Zusage Bischoffs als „Feuerwehrmann“.

Für den 55-Jährigen war es eine Herzensangelegenheit, seinem Heimat-Club unter die Arme zu greifen. Auch wenn er weiß, dass nun der ein oder andere Verein, der während seiner (kurzen) Trainerpause nach seinem Ausstieg am Ende der vergangenen Saison beim MTV Riede um seine Gunst warb, etwas irritiert oder gar angesäuert sein könnte: „Ich hatte tatsächlich einige Anfragen, die ich aber teilweise ohne große Rückmeldung habe abperlen lassen. Das tut mir im Nachhinein leid, doch ich stand zu diesem Zeitpunkt beruflich stark unter Druck. Das hat sich erst jetzt etwas gelegt.“

Je länger sich Uwe Bischoff nach der Bassener Anfrage wieder mit dem Fußball beschäftigte, desto „gieriger“ wurde er auf eine Rückkehr auf den Trainerstuhl und bestätigte: „Stimmt, ich habe wieder Blut geleckt. Ich habe große Lust, mich beim TSV Bassen einzubringen – und möchte dann nach der Saison noch einmal für einige Jahre als hauptverantwortlicher Coach durchstarten. Ich bin da für alles offen.“

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