Landesliga-Primus Achim/Baden II in Grüppenbühren gefordert / Oyten bangt in Bützfleth um Marcel Wrede

Schacht: Keeper-Puzzle und ein Fragezeichen hinter Dumke

Einsatz fraglich: Achim/Badens Marico Dumke plagt ein Bluterguss. Archiv-Foto: Hägermann

Oyten – In der Fremde müssen die drei Handball-Landesligisten ran. Bereits am Sonnabend (19.15 Uhr) stellt sich Primus SG Achim/Baden II bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg vor. Zeitgleich tritt die HSG Verden-Aller bei der HSG Delmenhorst II an. Der TV Oyten spielt am Sonntag in Bützfleth.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg - SG Achim/Baden II (Sa. 19.15 Uhr). Vor dem Auftritt in der Fremde muss SG-Coach Florian Schacht noch an der Besetzung seines Keepergespanns arbeiten. Martin Dybol wurde in die Erste beordert, Thorben Hamann ist noch für einen Einsatz gesperrt. „Wir brauchen in jedem Fall einen Back-up. Ich bin optimistisch, dass wir das im Verein hinbekommen“, so Schacht, der allerdings noch um den Einsatz von Rückraumakteur Marico Dumke (Bluterguss) bangt. Mit 15:3 Punkten ist die Oberliga-Reserve weiter auf dem besten Weg, ihr Saisonziel sich unter den ersten fünf zu platzieren, zu erreichen. Der SG-Übungsleiter weiß: „Mein Team soll sich auf sich konzentrieren. Wir sind nicht unbedingt Favorit dieser Partie. Wer den besseren Tag erwischt, wird gewinnen.“

HSG Bützfleth/Drochtersen - TV Oyten (So. 16 Uhr). Mit einer funktionierenden Defensive kann der TV Oyten jedem Gegner beikommen. „Nur im Angriff müssen wir uns noch cleverer anstellen. Außerdem dürfen wir manchmal nicht so überhastet agieren“, weiß Coach Lars Müller-Dormann vor dem Auftritt beim Rangfünften. Allerdings dürfte Niklas Wallrabe (Einsatz in der A-Jugend) fehlen, auch hinter dem Einsatz von Linkshänder Marcel Wrede (beruflich verhindert) steht ein dickes Fragezeichen. Bis auf den Ausrutscher in Woltmershausen befolge seine Mannschaft den Saison-Fahrplan. Doch in der Partie bei der HSG sei ungewiss, welche Truppe der Kontrahent aufstellen wird. „Das wird noch mal ein gutes Stück Arbeit für uns, weil der Gegner in eigener Halle immer mit voller Kapelle antritt. Entscheidend wird aber sein, welche Leistung wir auf die Platte bringen“, will sich Oytens Coach nicht zu sehr mit dem Kontrahenten beschäftigen.

HSG Delmenhorst II - HSG Verden-Aller (Sa., 19.15 Uhr). Nach dem wichtigen Erfolg gegen die SVGO Bremen, gilt es für die Verdener nun nachzulegen. Damit das gelingt, sollte das Team von Sascha Kunze an die zuletzt gezeigte Leistung in der Defensive bestätigen. „Für einen Sieg müssen wir zu unserem Tempospiel finden“, weiß Verdens Trainer. Dabei kann er sich auf das starke Torhütergespann Tim Gronowski und Bastian Bormann verlassen. Die Feldspieler Oliver Schaffeld, Tobias Albert (beide beruflich verhindert) und Malte Fuhrmann fehlen dagegen und hinter dem Einsatz von Uli Mattfeldt steht ein Fragezeichen. Dafür kehrt Rückraumakteur Jannik Rosilius zurück. Aber Kunze bremst die Erwartungshaltung an den Youngster in seinem ersten Herrenjahr: „Von Jannik dürfen wir nicht erwarten, dass er der große Heilsbringer ist. Wir wollen bloß keinen Druck aufbauen.“ Aus den nächsten beiden Begegnungen erhofft sich Kunze vier Punkte: „Und das ist keinesfalls unmöglich.“  bjl

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