HSG Verden-Aller unter Druck

Sascha Kunze erwartet eine Reaktion

Erwartet eine Reaktion seiner Mannschaft: Verdens Trainer Sascha Kunze.
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Erwartet eine Reaktion seiner Mannschaft: Verdens Trainer Sascha Kunze.

Verden – Nach fünf Spielen ohne Sieg ist die Luft für Handball-Landesligist HSG Verden-Aller schon ziemlich dünn. Daher sollte das Team von Sascha Kunze nach der unnötigen Pleite in Delmenhorst in eigener Halle gegen den TuS Zeven endlich den Bock umstoßen. Der Tabellendritte SG Achim/Baden II will in seiner zweiten Auswärtsaufgabe bei der TS Woltmershausen unbedingt gewinnen, um oben dranzubleiben.

HSG Verden-Aller - TuS Zeven (Sbd. 19 Uhr). „Das wird ein superschweres Spiel, da wir es unbedingt gewinnen müssen. Wie ein Sieg dann am Ende zustande kommt – das ist völlig zweitrangig“, lässt HSG-Trainer Kunze keine zwei Meinungen gelten. Zumal er bis auf Matthias Häfker, der gerade Vater geworden ist, seine komplette Kapelle ins Rennen schicken kann. Auch die Eindrücke aus den letzten Trainingseinheiten waren gut, wie Kunze bestätigt. Daher fordert er nun eine Reaktion seiner Mannschaft. „Ich kritisiere die Passivität im Angriffsspiel und die Schwächen im Abschluss. Darüber hinaus habe ich in Delmenhorst auch das Aufbäumen vermisst. Denn da haben wir erst nach 45 Minuten mit dem Handballspielen begonnen“, erklärt der engagierte Trainer. Nach fünf sieglosen Spielen ist der Druck schon jetzt immens gestiegen. Dennoch wäre alles andere als ein Sieg für ihn schon eine Enttäuschung. Auf Seiten der Gäste gilt es laut Kunze in erster Linie das gute Kreisläuferspiel zu unterbinden.

TS Woltmershausen - SG Achim/Baden II (Sbd., 17.45 Uhr). „Zuletzt haben wir uns in Woltmershausen immer schwergetan. Trotzdem wollen wir das erste von drei Auswärtsspielen im November, die wir alle ohne Backe bestreiten müssen, natürlich erfolgreich gestalten“, gibt SG-Übungsleiter Florian Schacht schon mal die Richtung vor. Im Duell der Tabellennachbarn muss er neben Sören Meier-Leffers, der gerade Vater von Zwillingen geworden ist, auch noch auf Marico Dumke und Jonas Koch (beide Trainingsrückstand) verzichten. Zudem ist Torge Wichmann krank und der Einsatz von Keeper Hendrik Obermeyer ist ebenfalls noch fraglich. Die Gastgeber erwartet Schacht nach den vergangenen beiden Siegen mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen. Daher mahnt er sein Team auch von Beginn an zur Konzentration. „Wir müssen über 60 Minuten Vollgas geben. Am Ende wird das Team mit der besseren Leistung in der Deckung gewinnen“, ist Florian Schacht überzeugt. „Und das geht nur über die Einstellung.“  bjl

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