Auf 10. Etappe starken 19. Platz eingefahren

Ein Sandsturm drosselt Schröder-Power

Die 10. Etappe bei der Silk Way Rallye schmeckte den Schröders.

Thedinghausen - Unfreiwillige Pause gestern bei der Silk Way Rallye, dem „Höllenritt“ auf dem berühmtesten Handelsweg der Welt von Moskau nach Peking. So wurde die 11. Etappe von Dunhuang nach Jiayuguan wegen eines starken Sandsturms abgesagt. Alle Teilnehmer sowie die Serviceteams fuhren so im Konvoi in das nächste Etappenziel.

Peugeot und eine tapfere Mini-Armada des deutschen X-raid-Teams lieferten sich bisher ein heißes Duell um den Gesamtsieg. Die „Löwen“ haben dabei auch nach der 10. Etappe die Nase knapp vorn. Die beiden Franzosen Cyril Despres und Sebastien Loeb spielen auf dem schwierigen Gelände des Sand- und Steinmeeres Chinas die Stärken ihres wendigen 2008 DKR Buggy aus und behaupteten ihre Doppel-Führung.

Doch die Mini All4 Racing ließen sich auch auf dem schwierigen Untergrund nicht abschütteln. Yazeed Al Rajhi (Saudi-Arabien) und sein deutscher Beifahrer Timo Gottschalk lagen zwei Tag nach ihrem ersten Tageserfolg auf Gesamtrang drei in Lauerstellung. Auch die Russen-Paarung Vladimir Vasilyev und Konstantin Zhiltsov darf sich auf Rang vier beileibe noch einiges ausrechnen.

Das Thedinghauser Vater-Sohn-Duo Jürgen und Max Schröder musste auf der 10. Etappe vom chinesischen Hami nach Dunhuang (719 Kilometer davon 384 Kilometer als Sonderprüfung) von Startplatz 61 die sandige Strecke, die bis zu 2000 Meter über NN in die Berge ging, in Angriff nehmen. Dabei ging dem PS Laser-Team aber nicht die Luft aus. Im Gegenteil. Nach den 384 Kilometern auf Zeit wurden die beiden als 19. im Etappenziel registriert. Eine ganz starke Vorstellung, die das Duo im Gesamtklassement wieder auf Platz 40 spülte.

Max Schröder: „Alles lief glatt. das war eine tolle Etappe. Sand, steinige Pisten – Off-Road pur. Ich mag nicht daran denken, wo wir im Gesamtklassement wären ohne den Getriebeschaden. Aber wir geben weiter Vollgas!“ Vier Etappen hat das Thedinghauser Team dafür noch Zeit, dann wird es hoffentlich ohne weitere Probleme die Ziellinie in Peking überqueren. 

vst

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