TSV Ottersberg morgen daheim gegen Absteiger Celle gehörig unter Zugzwang

Sammrey weiß: „Der Druck liegt diesmal nur bei uns“

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Beißt Alexander Huhn morgen im richtungsweisenden Spiel gegen Celle trotz körperlicher Probleme auf die Zähne? ·

Ottersberg - Jetzt gilt es für den abstiegsbedrohten Fußball-Oberligisten TSV Ottersberg: So erwartet das Team von Trainer Axel Sammrey morgen um 15 Uhr den abgeschlagenen Tabellenletzten TuS Celle FC. Und Sammrey weiß genau: „Dieses Spiel müssen wir einfach gewinnen – sonst haben wir in dieser Liga auch nichts zu suchen!“

Verständlich, dass der Übungsleiter sich und sein Team in der Bringschuld sieht, „denn wir haben uns ja selbst in diese missliche Situation gebracht. Der Druck liegt in diesem Spiel also ausschließlich bei uns. Aber ich bin sicher, dass meine Jungs damit sehr gut umgehen können und wie schon in den beiden Spielen zuvor genau wissen, was sie abrufen müssen, um den notwendigen Erfolg einzufahren.“ Es wäre übrigens der erste Dreier der Rückrunde. Und der ist für die heiße Schlussphase der Saison schon überlebenswichtig.

Was aber nicht heißt, dass Sammrey in dieser wichtigen Begegnung „All-In“ geht und noch mehr auf Offensive als zuletzt setzt: „Nein, wir werden unsere Spielweise nicht verändern. Wir werden gezielt unsere Chance suchen, werden dabei aber hinten nicht offen wie ein Scheunentor sein.“

Personell wird der Coach wohl kaum etwas ändern. Warum auch? Immerhin verkauften sich die elf Akteure, die Aufstiegsaspirant FT Braunschweig vor einer Woche am Rande einer Niederlage hatten, mehr als teuer. Sammrey: „Es sei denn, Johannes Ibelherr und Alexander Huhn müssen noch abwinken.“ Beide absolvierten aufgrund von Blessuren unter der Woche nur ein sehr dosiertes Training. Allerdings meldeten sich Syuleyman Shakirov als auch Mirko Peter, die vergangenen Sonntag noch gefehlt hatten, wieder einsatzbereit zurück.

Sollte der TSV Ottersberg gegen Celle dominieren, wäre das allerdings nur die halbe Miete. Vor allem im letzten Heimspiel gegen Oldenburg dürfte es dann noch einmal um alles gehen. Deshalb wird Sammrey den VfL nochmals unter die Lupe nehmen: „Ich werde bestimmt nichts dem Zufall überlassen!“ · vst

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