TV Oyten mit drastischer Maßnahme vor Spiel gegen SVV Hülsen

Sammrey streicht Baumann und Hügen aus dem Kader

Axel Sammrey legte jetzt bewusste den Finger in die Oytener Wunden.
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Axel Sammrey legte jetzt bewusste den Finger in die Oytener Wunden.

Oyten/Hülsen – Ungleiches Kräftemessen Mittwochabend an der Oytener Stader Straße im Bezirksliga-Nachholspiel (19.30 Uhr) zwischen dem noch punktlosen Tabellenletzten TV Oyten und dem bisher noch ohne Niederlage gebliebenen SVV Hülsen.

„Und wir sollten den Gegner so ernst nehmen, dass unsere Bilanz auch weiterhin makellos bleibt“, hebt da Hülsens Trainer Jan Twietmeyer mahnend den Zeigefinger. So erwartet er, „dass mein Team auch in diesem Spiel alles abrufen wird. Denn wir wollen ja nicht die Ersten sein, die gegen das Schlusslicht der Staffel Punkte abliefert. Und da zählt es für mich auch nicht, dass das Hambergen-Spiel am Sonntag doch einige meiner Spieler aus der Bahn geschmissen hat!“ So zog sich Marcel Meyer (Twietmeyer: „Ich werde ihn mit Sicherheit schonen, wenn er nicht 100 Prozent fit ist.“) eine Zerrung zu, Florian Funke eine Knöchelprellung und eine Handvoll weiterer Akteure mehr oder minder schmerzhafte Blessuren. „Egal. Ich habe genügend Spieler, die in der Warteschleife sitzen und darauf brennen, sich zu beweisen. Jetzt haben einige Gelegenheit dazu.“

Auch Oytens Übungsleiter Axel Sammrey wird sein Team nach dem 1:4 in Osterholz etwas umbauen müssen. Allerdings nicht aus Verletzungsgründen. War der TVO-Trainer nach der sonntäglichen Pleite schon recht angefressen, so war er es nach dem folgenden Training gänzlich. „In dem sind einige Spieler herumgelaufen, die unsere sportliche Situation scheinbar noch nicht begriffen haben oder aber sie egoistisch ignorieren! Deshalb habe ich mich kurz mit meinem Co-Trainer Marius Winkelmann zusammengesetzt und dann entschieden, dass wir Thomas Baumann als auch Tom-Luca Hügen vorläufig aus dem Kader streichen werden. Wir haben schon des Öfteren gewisse Verhaltensweisen angesprochen, jetzt ziehen wir andere Seiten auf!“ So in Rage zeigte sich Axel Sammrey in den vergangenen Jahren schon lange nicht mehr.

Was aber beweist, dass auch ihn die Erfolglosigkeit seiner Elf etwas dünnhäutig hat werden lassen. „Zumindest sprühe ich momentan nicht gerade vor Optimismus, weil wir immer wieder dieselben Fehler machen“, so der Coach, der aber in keinster Weise ans Aufgeben denkt. „Daran verschwende ich keinen Gedanken! Wir werden weiter hart an uns arbeiten. Zu glauben, dass nun gerade gegen Hülsen der Knoten platzt, ist eher unrealistisch. Wenn wir es aber endlich schaffen, auch einmal den Abschluss zu suchen und nicht weiterhin versuchen, den Ball ins Tor zu tragen, dann können wir den Hülsenern zumindest ordentlich Paroli bieten.“  vst

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