Sammrey-Elf muss sich in Osnabrück erst in Schlussphase beugen

TSV Ottersberg schnuppert lange an einer Überraschung – 1:3

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Seine Führung in Osnabrück währte gestern nicht lange: Ottersbergs Dennis Thüroff (links).

Ottersberg - Theoretisch war Fußball-Oberligist TSV Ottersberg aufgrund der riesigen Personalsorgen und dem damit verbundenen Qualitätsverlust schon seit vielen Wochen mit beiden Beinen in der Landesliga, nach der gestrigen 1:3 (0:0)-Niederlage beim VfL Osnabrück II ist nun auch rein rechnerisch nichts mehr in Sachen Klassenerhalt zu machen, ist nach sieben Jahren Oberliga der Abstieg besiegelt.

Auch ein Sieg bei der Drittliga-Reserve hätte den Grün-Weißen nicht mehr geholfen, da der SV Teutonia Uelzen nicht nur am Mittwoch sein Nachholspiel dominierte, sondern gestern auch mit 1:0 in Hannover gewann und damit bei noch zwei ausstehenden Partien nun uneinholbare 14 Punkte Vorsprung aufweist.

Das 1:3 beim VfL aber spiegelt nicht den wahren Spielverlauf wider, „denn wir haben uns hier hervorragend verkauft, müssen sogar 2:1 in Führung gehen und haben die Gastgeber lange in Schach halten können. Großes Lob an meine junge Mannschaft und vor allem auch an Mirko Peter, der als Sechser sehr gut Regie geführt hat“, konstatierte da später Ottersbergs Coach Axel Sammrey, der eine erste Halbzeit sah, in der sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten.

Sekunden nach dem Wiederanpfiff durfte der Übungsleiter dann sogar die Führung seines Teams bejubeln, als Dennis Thüroff eine Shakirov-Flanke per Kopf in die Maschen wuchten konnte. Zwar gelang den Hausherren per Abstauber schnell der Ausgleich (53.), nachdem Keeper Leon Seeger etwas unglücklich agierte, doch bis zum 2:1 ließen dann Shakirov, Arnhold, Yilmaz und auch Schmude Großchancen leichtfertig liegen, auf der Gegenseite traf Ex-Profi Schiffbänker nur den Pfosten. Pech dann beim 2:1 des VfL (80.), als Rosenbrock wegrutschte und sein Gegenspieler leichtes Spiel hatte. Als dann die Wümme-Kicker noch einmal alles auf eine Karte setzten und um den Ausgleich fighteten, fiel per Konter das 3:1.

vst

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