16-jähriger Mittelblocker gibt Oberliga-Debüt beim Badener Doppelspieltag

Sagajewskis Lob für Youngster Rosengart

Artem Tscherwinski (17) kam mit dem TV Baden II am Wochenende zu zwei Siegen auf heimischem Terrain.
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Artem Tscherwinski (17) kam mit dem TV Baden II am Wochenende zu zwei Siegen auf heimischem Terrain.

Baden – Am zweiten Spieltag der Volleyball-Oberliga demonstrierte der TV Baden II eindrucksvoll seine Stärke und landete auf heimischem Boden einen 3:1-Erfolg gegen die VG Delmenhorst-Stenum sowie ein glattes 3:0 über den FC Schüttorf II.

„Sechs Punkte und ein Platz oben in der Tabelle. Das kann sich durchaus sehen lassen. Allerdings haben wir auch noch einige Baustellen, an denen wir arbeiten müssen. Unsere Variabilität in den Angriffen und die Abschlüsse generell sind noch nicht so, wie wir uns das vorstellen“, konstatierte da Trainer Peter-Michael Sagajewski.

Im ersten Spiel des Tages gegen die Reserve des FC Schüttorf zeigten die Mannen um Routinier Artem Tscherwinski einen souveränen Auftritt. Der erste Satz wurde zu 13, der zweite zu 18 und der dritte zu 20 gewonnen. „Schüttorf war der erwartet schwere Gegner, doch die Jungs haben es über weite Strecken sehr gut gemacht. Vor allem unser Block stand stabil“, so Sagajewski, der allerdings auf den jungen David Weiß als Mittelblocker verzichten musste, der mit einer fiebrigen Erkältung kurzfristig passen musste. Allerdings machte der Übungsleiter aus der Not eine Tugend und zog mit dem erst 16-jährigen Moritz Rosengart das nächste Talent auf dieser Position hoch. Sagajewski: „Im ersten Spiel haben wir ihn nur ab und an ins kalte Wasser geworfen, im zweiten gegen Delmenhorst aber dann sehr viel mehr Spielanteile gegeben. Und er hat seine Sache wirklich gut gemacht. Er hat in diesem Spiel gleich Verantwortung übernommen – stark!“

Gegen den vermeintlich schwächeren Gegner aus Stenum taten sich die Hausherren allerdings unnötig schwer. Zwar wurde der erste Satz mit 25:22 und der zweite noch klarer mit 25:15 gewonnen, „danach aber waren wir im dritten Satz nicht mehr konsequent genug, haben diesen sang- und klanglos verloren“, war der TVB-Coach beim 22:25 nicht mehr ganz so zufrieden. Doch es war nur ein kurzer Hänger, Satz Nummer vier wurde dann wieder zu 13 gewonnen. Sein letztes Spiel vor der nun anstehenden Knie-OP lieferte hier Zuspieler Han Wong ab. Sagajewski: „Wir werden dann den nächsten Youngster für ihn einbinden. Das ist unsere Philosophie!“  vst

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