Trotz 2:3 bei Bremen 1860 nicht unzufrieden / Warten auf die Relegationsspiele

Sagajewski-Jungs geht im Tiebreak die Puste aus

Stefan Baum (im Angriff) lieferte mit seinem TV Baden ein echtes Spektakel beim knappen 2:3 bei Bremen 1860 ab. - Foto: von Staden

BADEN - Die Uni-Halle in Bremen war mit 300 frenetischen Volleyball-Fans rappelvoll, die Stimmung kochte zeitweise fast über. Das verunsicherte die junge Regionalliga-Truppe um Badens Coach Peter-Michael Sagajewski zwar im ersten Satz ungemein, der dann auch nach einer 9:25-Ohrfeige aber mal so richtig weh tat. Doch dann nahmen Ole Seuberlich & Co. ihr Herz in beide Hände, lieferten im Bremer Hexenkessel einen wahren Fight ab und mussten sich letztlich erst im Tiebreak mit 11:25 geschlagen geben.

Der Übungsleiter des TV Baden allerdings nahm diese Niederlage zum Saisonabschluss eher auf die leichte Schulter, konstatierte: „Letztlich nehmen wir diese Partie als Ausbildungsspiel. Denn die Jungs haben nach der herben Klatsche im ersten Satz nicht den Kopf in den Sand gesteckt. Das spricht von Reife. Außerdem wussten wir schon relativ schnell, dass uns auch ein deutlicher Sieg nicht mehr hätte auf Platz eins der Tabelle katapultieren können. Denn Klassenprimus Lüneburg stolperte auch in Hildesheim nicht und ist nach dem 3:1 der würdige Meister. Jetzt warten wir auf die Relegation.“ Die erste Partie müssen die Badener dabei am 22. April als Niedersachsens Regionalliga-Zweiter beim Zweiten der West-Staffel bestreiten, zwei Tage später findet dann in der Lahofhalle das Rückspiel statt. Derzeit sieht es danach aus, als hieße der Gegner VV Humann Essen II, der einen Spieltag vor Schluss drei Punkte vor der SG Mondorf (Bonn) rangiert.

Die kurze Reise nach Bremen, sie war schon etwas Besonderes für die junge Truppe des TVB. Nicht nur, dass die eigenen Cheerleader und gut 100 Anhänger aus Achim mitreisten war neu, sondern auch ein professioneller Werbefilmmacher war mit von der Partie, der mit einer rollenden Kamera ganz nah dran war. „Diese Umstände waren dafür verantwortlich, dass der erste Satz völlig in den Sand gesetztwurde“, hatte da Sagajewski schnell eine Erklärung für das 9:25 parat. Dann aber fingen sich die Badener Young Guns wieder, feuerten nun ihrerseits scharf und zwangen das routinierte Team von 1860 beim 25:18, 20:25 und 25:23 in den Tiebreak. In dem aber gingen dann dem TVB, bei dem Stefan Baum als auch Libero Jan Radeke herausstachen, regelrecht die Puste aus, führte einige unglückliche Aktionen zum 11:25. - vst

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