Rückrundenstart in der Landesliga

Haase glaubt an Coup

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Verdens Coach Jens Haase.

Verden - Zum Rückrundenstart erwartet Handball-Landesligist TSV Morsum die HSG Verden-Aller. Auch der Tabellendritte TSV Daverden hat mit dem TuS Rotenburg einen Verein aus der unmittelbaren Nachbarschaft zu Gast. Reisen muss indes der abgestürzte Spitzenreiter SG Achim/Baden II, der beim ATS Bexhövede antritt.

TSV Morsum - HSG Verden-Aller (Anwurf, Sa. 18.30 Uhr). Nach dem Überraschungscoup gegen die SG Achim/Baden II wollte sich Morsums Trainer Ingo Ehlers nicht lange mit Feiern aufhalten. „Was nützt dieser Erfolg, wenn wir jetzt nicht nachlegen. Ich schiebe den Gästen die Favoritenrolle zu“, verdeutlicht Ehlers, wie sehr ihn der personelle Schuh drückt. Denn neben Jannis Elfers (spielt jetzt schon Handball in Irland) und Steffen Fastenau (Dienst) fehlt auch noch Michel Fastenau (Bänderriss). Vor diesem Duell haben beide Mannschaften 12:14 Punkte und HSG-Trainer Jens Haase plant eine Revanche für die Hinrunden-Niederlage: „Wir fahren nach Morsum, um was zu reißen. Doch dafür müssen meine Jungs eine völlig andere Einstellung zeigen als damals.“ Nach zwei Niederlagen in Folge will das Team von der Aller endlich wieder punkten.

TSV Daverden - TuS Rotenburg (Sa., 18 Uhr). Wenn ein Mitbewerber um den Aufstieg patzt, muss Verfolger Daverden hellwach sein. „Doch mit den Gästen von der Wümme kommt schon ein gehöriges Kaliber auf uns zu“, erwartet TSV-Übungsleiter Thomas Panitz einen schweren Gang. Es fehlt Keeper Arne Rode (Schulterverletzung). Der Coach hat vor allem vor den Rotenburger Kontern gehörigen Respekt. Panitz weiß: „Wir brauchen eine gute Rückwärtsbewegung und wollen vorne 60 Minuten auf die Tube drücken.“ Im Duell zweier angriffslustiger Teams ist wohl ein Torfestival zu erwarten.

ATS Bexhövede - SG Achim/Baden II (Sa., 17.15 Uhr). „Wir wollen zeigen, dass unsere erste Saisonniederlage in Morsum ein Ausrutscher war. Viel schlimmer als zuletzt kann man nicht verlieren“, gibt es für SG-Trainer Carsten Meyer keine zwei Meinungen. Wenn es der SG-Reserve gelingt in ihr Tempospiel zu kommen, ist ein Sieg absolut machbar. „In unserer neuen Rolle als Jäger wollen wir Gas geben, obwohl die Weggänge von Cord Katz und Sören Meier zur Ersten schon weh tun“, so der Übungsleiter.

bjl

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