Rudern: Verdener Mädchen beim Bundesentscheid gefordert / Jungen gelingt DM-Test

Hoffmann/Wiebe peilen in Köln den Endlauf an

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Titelverteidiger: Verdens Charlotte Hoffmann (l.) und Lea Wiebe.

Verden - Statt einer Deutschen Meisterschaft gibt es beim Rudern für die 13- und 14-jährigen Kinder den Bundesentscheid. Der wird wie die Titelkämpfe ebenfalls in Köln-Hürth ausgetragenen. Von Freitag bis Sonntag müssen insbesondere dem Duo Leah Wiebe/Charlotte Hoffmann vom Verdener Ruder-Verein allerbeste Chancen eingeräumt werden.

Trainer Ulrich Wiebe – im dritten Jahr für die VRV-Athleten verantwortlich – weiß, dass sein Doppelzweier (Schwergewicht in der Altersklasse der 13/14-Jährigen) nicht so leicht zu schlagen ist. Wiebe über das zweifache Landesmeisterboot: „Die beiden sind etwas abgebrühter, weil sie technisch weitaus besser sind. Auf niedersächsischer Ebene fahren beide sogar schneller als gleichaltrige Jungs.“ Ziel der Allerstädterinnen, die als Titelverteidiger in den Wettkampf gehen, ist die Qualifikation für den Endlauf – und somit eine Platzierung unter den Top-Sechs. Ulrich Wiebe: „Das Rennen in Niedersachsen haben beide souverän für sich entschieden.“

In der Rheinstadt nicht dabei ist Merlin Wenner, der erst seit einem Jahr im Boot sitzt. „Sein Ausscheiden verlief äußerst unglücklich. Der Knackpunkt war, dass es ihm noch an Erfahrung fehlt“, kommentiert der Heimtrainer. So seien Strecken über 1000 und 3000 Meter zu absolvieren

Merlin Wenner am

Rhein noch nicht dabei

gewesen. Da die längere Distanz vorrangig gewertet wird und Wenner keine gute Tagesform hatte, schied der Verdener knapp aus.

Bei der internationalen Juniorenregatta in Hamburg-Allermöhe haben sich André Hoffmann/Jonas Wiebe (beide 16 Jahre alt) im Wettbewerb der 15- bis 18-Jährigen gut verkauft. Im Rennen über 1500 Meter platzierten sich sowohl Hoffmann (elfter Rang) als auch der Trainersohn (17. Platz) im Rahmen ihrer Möglichkeiten. „Immerhin waren sie die schnellsten Boote aus Niedersachsen“, wusste Wiebe. Jetzt steht am Wochenende die Deutsche Juniorenmeisterschaft im Fokus, bevor es in drei Wochen zu den Landesmeisterschaften nach Salzgitter geht. „In Hamburg war das ein Rennen zur Leistungsorientierung“, so Trainer Wiebe.

bjl

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