Rotenburger als neuer Trainer der SG Achim/Baden vorgestellt / Katz: „Passt gut in unser Konzept“

Aevermann sucht Herausforderung

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Aktuell noch Konkurrenten, ziehen sie demnächst an einem Strang: Cord Katz präsentierte den Rotenburger Steffen Aevermann (links) als neuen Trainer der SG Achim/Baden.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Die Entscheidung ist gefallen: Steffen Aevermann vom Landesligisten TuS Rotenburg wird nächste Saison Trainer des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden und damit Nachfolger von Tomasz Malmon. „Wir sind froh, dass wir mit Steffen jemanden gefunden haben, der sehr gut in unser Konzept passt“, freute sich SG-Manager Cord Katz über die Zusage des 41-jährigen B-Lizenzinhabers.

Bis es soweit ist, hat Aevermann aber noch ein klares Ziel vor Augen – den Aufstieg mit Rotenburg in die Verbandsliga. Pikanterweise steht er dabei im Kampf um den Relegationsplatz ausgerechnet im direkten Duell mit der SG-Reserve. „Das ist natürlich eine ganz besondere Situation. Aber bis zum Saisonende will ich mein Ding in Rotenburg noch durchziehen und mich nach Möglichkeit mit dem Aufstieg verabschieden“, kann sein künftiger Verein von Aevermann definitiv keine Schützenhilfe erwarten.

Die Zusage in Achim/Baden – sie war für den 41-Jährigen indes keine Entscheidung gegen Rotenburg, sondern eine für die SG. „Es ist sicher nicht üblich, einen Verein im Aufstiegsfall zu verlassen. Daher habe ich mir auch Zeit für die Entscheidung genommen, als mich das Angebot erreichte. Achim/Baden steht in der hiesigen Region jedoch für Leistungshandball. Daher war das Angebot sportlich einfach zu reizvoll, als dass ich es hätte ablehnen können“, freut sich der ehrgeizige Aevermann schon jetzt auf die neue Herausforderung in der Oberliga.

Aktuell ist der 41-Jährige jedoch nicht nur für die Rotenburger verantwortlich, sondern auch seit drei Jahren beim HSV Hamburg in der Jugend für den Grundlagenbereich tätig. Eine Aufgabe, die Aevermann auch weiterhin ausüben wird. „Dort bekomme ich viele Einblicke, die mich sicher weiterbringen. Hinsichtlich der SG wird es jedoch keine Überschneidungen geben“, ist die Doppelbelastung für den Angestellten im öffentlichen Dienst kein Hindernis: „Ich stehe bereits seit zwei bis drei Jahren täglich in der Halle. Da meine Familie hinter mir steht, ist das aber kein Problem. Auch wenn der Zeitplan schon sehr knapp bemessen ist und mein Auto ziemlich belastet wird.“

Was die Kaderplanungen für die neue Saison angeht, hielt sich Aevermann noch etwas bedeckt: „Grundsätzlich werde ich um jeden aktuellen Spieler kämpfen, da das Gefüge auch bestehen bleiben muss. Mit einem gesunden Mix aus erfahrenen und jungen Spielern sollten wir dann sicher auch in der Lage sein, in der Oberliga eine gute Rolle spielen zu können.“ Apropos spielen: Achim/Badens neuer Trainer ist aus Rotenburg bekannt dafür, dass er in der Deckung offensive Varianten bevorzugt und somit ein großer Verfechter des Tempohandballs ist. „Da dürfen auch ruhig mal viele Tore fallen. Mal gucken, ob ich meine Handschrift auch bei der SG dann so durchsetzen kann.“

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