Für Achim/Baden II zählt gegen Verden-Aller nur ein Sieg / Daverdens Panitz warnt vor Lüthje

Die Rollen in den beiden Derbys sind klar verteilt

Als klarer Favorit ins Derby: Achim/Badens Dominik Stoick.

Oyten - Gleich zwei Lokalderbys stehen an diesem Wochenende in der Handball-Landesliga auf dem Programm. Schon am heutigen Freitagabend erwartet die SG Achim/Baden II die HSG Verden-Aller. Darüber hinaus reist der TSV Daverden zum TV Oyten.

SG Achim/Baden II - HSG Verden-Aller (Freitag, 20.30 Uhr). „Wenn wir vorne dabei bleiben wollen, müssen wir Verden schlagen. Treten wir so auf wie beim Erfolg in Stuhr, bin ich ganz zuversichtlich“, erklärt SG-Übungsleiter Karsten Krone. Da passt es bestens ins Konzept, dass er beim Personal die Qual der Wahl hat. Sowohl Kreisläufer Torben Becker als auch Rückraumschütze Benjamin Janssens stehen wieder zur Verfügung. „Aktuell stellen wir die beste Liga der Deckung. Das ist unser großes Plus“, will Krone auch der HSG damit den Schneid abkaufen.

Für Verdens Trainer Sascha Kunze ist die Favoritenrolle trotz der vergangenen beiden Siege klar verteilt. „Ich sehe ein hartes Stück Arbeit auf meine Deckung zukommen. Dennoch wollen wir die SG so lange wie möglich ärgern“, erklärt der HSG-Coach. Für sein Team könne das schnelle Spiel nach vorne ein möglicher Weg sein. Nicht mit von der Partie ist einzig Linkshänder Malte Fuhrmann (Fußbruch). Kunze: „An den Wechselalternativen kann es also nicht liegen.“

TV Oyten - TSV Daverden (Sbd., 19 Uhr). Die Rollen sind für Oytens Trainer Frank Janzen klar verteilt: „Da müssen wir realistisch bleiben. Dennoch wollen wir uns so lange wie möglich gut aus der Affäre ziehen.“ Verzichten muss er jedoch auf die Rückraumakteure Marico Dumke und Ralf Warfelmann. Janzen: „Das wird alles andere als einfach. Eine weitere Niederlage würde keinen überraschen. Daher ist es aber wichtig, dass wir uns gut verkaufen.“ Ob die Gastgeber auf Spieler der eigenen A-Jugend zurückgreifen können, ist noch nicht sicher, da sie zuvor schon in der Bundesliga im Einsatz sind.

Daverdens Trainer Thomas Panitz lässt im Vorfeld keine zwei Meinungen gelten: „Mit der Favoritenrolle kann ich gut leben. Daher zählen auch nur zwei Punkte. Zumal wir danach zum Vereinsball wollen.“ Auf Seiten der Oytener könnte Torhüter Harald Lüthje zum Spielverderber werden. Panitz warnt: „Harry sollten wir schon auf dem Schirm haben und ihn bloß nicht warmschießen. Doch ich bin guter Dinge, denn die starke erste Halbzeit gegen Horneburg war schon eine Ansage.“ Bis auf die Langzeitverletzten Patrick Tielitz und Patrick Bartsch kann Panitz aus den Vollen schöpfen. J bjl

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