EM: Dauelser glänzt mit DSB-Bognern in Slowenien

Rohrberg führt Team zu Gold

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Diesmal keine Einzelmedaille: Sebastian Rohrberg (rechts) scheiterte bei der Feldbogen-Europameisterschaft wie der Ungar Karoly Buzas (links) in der ersten Eliminationsrunde. Dafür führte der Bogner des SV Dauelsen das deutsche Team zu Gold.

Dauelsen - Sebastian Rohrberg vom SV Dauelsen bleibt unter den Bogensportlern des Deutschen Schützenbundes (DSB) der Garant für Erfolge.

Bei den Europameisterschaften in Mokrice-Catez in Slowenien verpasste er zwar erstmals nach sieben Goldfinals in Folge eine Einzelmedaille. Doch führte der 38 Jahre alte Recurveschütze das Team nach 2011 und 2013 zum dritten Mal zu Gold.

Damit holte er die 30. internationale Medaille seiner einzigartigen Karriere. Dem seit 2000 die Position des Recurveschützen im Team innehabenden Sebastian Rohrberg standen in Slowenien gleich zwei neue Schützen zur Seite. Den Part des Blankbogners nahm Michael Meyer (TS Marktredwitz) ein, den des Compoundschützen Florian Stadler (TSV Bogenschützen Natternberg). 

Die Qualifikation hinter den Topfavoriten Italien (2 223) und Schweden (2 221) mit 2197 Ringen als Dritter abgeschlossen, setzte das deutsche Trio bereits im Viertelfinale ein Ausrufezeichen. Mit dem Tagesbestwert von 120 Ringen wurde Vize-Europameister Frankreich (113) deklassiert und aus dem Wettbewerb geschossen.

Titelverteidiger knapp geschlagen

Auf dem Weg zum dritten Mannschaftsgold wartete im Halbfinale Titelverteidiger Schweden. Aber auch die „Tre Kronor“ mussten sich, wenn auch nur knapp, mit 53:54 geschlagen geben. In einem auf Augenhöhe ausgetragenen Goldduell mit dem Vize-Weltmeister Italien fiel die Entscheidung erst an der vierten und letzten Scheibe. 

Bis dahin hatten beide Teams 45 Ringe erzielt. Die anschießenden „Azzuri“ verließen mit 5/3/3 den Stand. Rohrberg & Co. zogen mit 6/4/4 an ihnen vorbei und sicherten sich beim 59:56 zum dritten Mal den kontinentalen Titel.

In den Kampf um die Einzelmedaillen konnte Sebastian Rohrberg (715 Ringe) in diesem Jahr nicht eingreifen. Die zweitägige Qualifikation als Fünfter abgeschlossen, kam das Aus bereits in der ersten Elimination. Er verpasste die Runde der letzten Acht und wurde wie schon bei seinem ersten EM-Auftritt 1999, ebenfalls in Slowenien, Elfter.

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