Korbball: Thedinghausen ärgert zum Bundesliga-Start Findorff / 7:14 gegen Oldenbrok

Rippe beißt sich durch – 11:10

Energisch setzte sich Insa Bargmann (am Ball) gegen die Oldenbroker Abwehr durch. Der TSV Thedinghausen verlor zwar 7:14, besiegte aber im zweiten Match die SG Findorff 11:10. J Foto: Westermann

Thedinghausen - Mit diesem Start zeigte sich der neue Trainer zufrieden. Thomas Piper resümierte nach 2:2 Punkten seines TSV Thedinghausen in der Korbball-Bundesliga: „Das Team hat gegen die SG Findorff eine komplett starke Leistung geboten. Wir haben gezeigt, dass wir vor keiner Mannschaft Angst haben müssen und unser Ziel Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft erreichen können.“ Den letztjährigen Ersten der Nord-Staffel besiegte das Team von der Eyter in Syke 11:10 und blies damit die Enttäuschung des 7:14 gegen den Vorjahres-Zweiten Oldenbroker TV weg.

Oldenbrok - Thedinghausen 14:7. Bei diesem ersten Gipfeltreffen fand der Dritte der vergangenen Saison in der Nord-Staffel keine Mittel. „Oldenbrok agierte aus der Distanz prima und glänzte auch mit Hebern vom Kreis aus. Da fehlte uns die richtige Taktik“, war Piper doch leicht verärgert über die Höhe der Niederlage. Weiterer Grund für die Chancenlosigkeit: Thedinghausen ging vorne die Treffsicherheit ab. „Die Mannschaft hat aber alles gegeben“, sah der ehemalige Sudweyer Coach, der Wolfgang Candler (aus beruflichen Gründen ausgeschieden) beerbte, eine kämpferisch tadellose Einstellung.

Thedinghausen - Findorff 11:10. Nach der Pleite gegen den OTV konnte Thedinghausen gegen den Favoriten nur gut aussehen. Zwar lag die Piper-Crew schnell 0:3 und 1:6 hinten, aber in der Auszeit schwor der Übungsleiter seine Schützlinge noch einmal ein: „Wir haben taktisch umgestellt und viel mehr aus der Distanz geworfen.“ So waren die Thedinghauserinnen mit dem 6:7 zur Pause wieder im Spiel. In Hälfte zwei ging die Aufholjagd weiter, beim 9:8 bejubelte der TSV die erstmalige Führung. Als dann aus dem 9:9 ein 11:9 herausgworfen wurde, war die Partie entschieden. Dickes Lob heimste Katharina Langer ein, die aus der eigenen A-Jugend zur Bundesliga-Truppe gekommen ist. Wesentlichen Anteil hatte auch Agnetha Rippe. Die Korbfrau, nach zwei Minuten schon mit einem Pferdekuss, biss sich im zweiten Abschnit durch und ließ nur noch drei Körbe zu.

TSV Thedinghausen: Kathrin Bäkefeld, Mirjana Uhde (4 Körbe), Janne Scheeper (4), Katharina Langer (2), Agnetha Rippe (2), Katharina Boldt, Corinna Ehlers (4), Insa Bargmann (2). J vde

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