MTV Riede scheitert gestern in 2. Bezirkspokalrunde an TSV Wallhöfen nach Elfmeterschießen

Zilz und Ahrens zeigen Nerven

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Da wurde noch gejubelt, als Mark Lindenberg (Mitte) die frühe Führung für den MTV Riede erzielten konnte.

Riede - Von Frank von Staden. Eine sehr starke Vorstellung in der ersten Halbzeit mit nur leichten Schönheitsfehlern reichte gestern Nachmittag den Fußballern des MTV Riede in der 2. Bezirkspokalrunde nicht, um sich gegen Bezirksliga-Konkurrent TSV Wallhöfen durchzusetzen. So verspielten die Hausherren eine 2:0-Führung, kassierten im zweiten Durchgang zwei Gegentreffer und verloren am Ende im Elfmeterschießen mit 8:9. Jonathan Zilz und dem jungen Mark Ahrens versagten dabei vom Punkt die Nerven.

„Natürlich bin ich enttäuscht. Denn wer 2:0 führt, muss gewinnen. Wir haben in der ersten Hälfte viel investiert, müssen aber zur Pause viel höher als nur 2:0 führen. Nach dem Wechsel waren wir lange nicht auf dem Platz, kamen erst in der Schlussphase zurück. Zwei, drei Spieler konnten heute leider nicht ihre Bestform abrufen. Und so kann man gegen einen gut Fußball spielenden TSV Wallhöfen eben nicht gewinnen“, konstatierte da nach dem Krimi, der aus Sicht der Rieder nie hätte einer werden dürfen, ein immer noch aufgewühlter Neu-Coach Torsten Krieg-Hasch. Auch sein Pendant Oliver Schilling war nicht gerade mit der Leistung seines allerdings personell stark dezimierten Teams zufrieden, sagte: „In der ersten Hälfte fehlte einfach der Wille. Doch man muss auch sehen, dass wir voll im Umbruch sind, nur noch zwei Stammkräfte aus dem letzten Jahr auf dem Platz standen. Im Halbzeit zwei haben wir von Vierer- auf Dreierkette umgestellt, das schmeckte Riede scheinbar gar nicht. Ab da haben wir auch besser über die Außen gespielt und so am Ende glücklich aber nicht unverdient gewonnen!“

Allerdings: Zur Pause hätten die Hausherren die Partie längst in trockenen Tüchern verpackt haben müssen. „Wie wir da die zahlreichen Konter leichtfertig haben liegen lassen, weil wir sie zu schlampig ausgespielt haben, war einfach fahrlässig“, knurrte da Krie-Hasch. Allein Jonathan Zilz hätte zum Matchwinner avancieren können. So hieß es aber nur 2:0 durch die Treffer von Marc Lindenberg nach Eckball (3.) und durch ein Eigentor des von Zilz stark unter Druck gesetzten Julian Michaelis (37.).

Nach der Pause wirkte es so, als hätte Krieg-Hasch seinen Jungs Bleiwesten übergezogen. Immer ein Schritt zu spät, immer nur zweiter Sieger im Zweikampf und den Laufduellen, kaum noch Ideen. So war das 2:2 durch die Tore von Felix Bovenschulte (56.) und Marvin Witte (64.) absolut verdient.

Nachdem dann Andreas Böttcher, Jannik Vöge, Tyark Füst und Stefan Scholz ihre Elfer zum 6:5 versenkten und Marcel Bremer gegen Stelljes parieren konnte, hätte Zilz alles klarmachen können, scheiterte aber am TSV-Schlussmann. Danach legten Marc Lindenberg und Christian Hanschen nach, doch Youngster Mark Ahrens zielte zu genau, das Leder verfehlte knapp den Kasten. Als Gerschkowitsch dann cool blieb und zum 9:8 traf, war auch für den sehr stark leitenden Schiedsrichter Mario Birnstiel eine interessante, doch noch mit vielen Fehlern auf beiden Seiten behaftete Partie beeendet.

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